Genuss
27.12.2017

Rückblick: Steirereck unter den Top 10 der Welt

Die Rangliste der "50 Best Restaurants" gilt als Oscars für Köche: Eine riesige, unabhängige Jury kürt jedes Jahr die weltbesten Restaurants. Das Wiener Restaurant Steirereck schaffte im Frühjahr 2017 wieder den Sprung in die Top 10.

Das beste Restaurant der Welt heißt Eleven Madison Park und befindet sich in New York, die Osteria Francescana in Modena schaffte im Frühjahr 2017 nur noch den zweiten Platz. Die für immer wieder für Aufsehen sorgende Rangliste wurde vom britischen Magazin Restaurant im Royal Exhibition Building in Melbourne verkündet.

Für den österreichischen Haubenkoch Heinz Reitbauer lautet das Ziel "dabei sein ist alles" – sein Restaurant Steirereck im Stadtpark schaffte heuer wieder eine Platzierung in den Top 10. Christian Grünwald, Jury-Leiter für Österreich, die Schweiz, Ungarn und Slowenien, begründete im Interview mit dem KURIER die gute Platzierung mit einem großen Kraftaufwand von Reitbauer: "Es braucht 95 Prozent harte Arbeit und fünf Prozent Glück. Erst wenn du im Ausland auf der Bühne stehst, weißt du was dieser Preis wert ist."

Die Liste

Platz 1: Eleven Madison Park, New York, USA
Platz 2: Osteria Francescana, Modena, Italien
Platz 3: El Celler de Can Roca, Girona, Spanien
Platz 4: Mirazur, Menton, Frankreich
Platz 5: Central, Lima, Peru (bestes Restaurant in Südamerika)
Platz 6: Asador Etxebarri, Apatamonasterio, Spanien
Platz 7: Gaggan, Bangkok, Thailand (bestes Restaurant Asiens)
Platz 8: Maido, Lima, Peru
Platz 9: Mugaritz, San Sebastian, Spanien
Platz 10: Steirereck, Wien, Österreich

Platz 11: Blue Hill at Stone Barns, Pocantico Hills, USA
Platz 12: L'Arpège, Paris, Frankreich
Platz 13: Alain Ducasse Plaza Athénée, Paris, Frankreich
Platz 14: André, Singapur
Platz 15: Piazza Duomo, Alba, Italien
Platz 16: D.O.M., Sao Paulo, Brasilien
Platz 17: Le Bernardin, New York, USA
Platz 18: Narisawa, Japan
Platz 19: Geranium, Kopenhagen, Dänemark
Platz 20: Pujol, Mexiko City, Mexiko

Platz 21: Alinea, Chicago, USA
Platz 22: Quintonil, Mexiko City, Mexiko
Platz 23: White Rabbit, Moskau, Russland
Platz 24: Amber, Hongkong, China
Platz 25: Tickets, Barcelona, Spanien
Platz 26: The Clove Club, London, England
Platz 27: The Ledbury, London, England
Platz 28: Nahm, Bangkok, Thailand
Platz 29: Le Calandre, Rubano, Italien
Platz 30: Arzak, San Sebastian, Spanien

Platz 31: Alléno Paris au Pavillon Ledoyen, Paris, Frankreich
Platz 32: Attica, Melbourne, Australien
Platz 33: Astrid y Gaston, Lima, Peru
Platz 34: De Librije, Zwolle, Niederlande
Platz 35: Septime, Paris, Frankreich
Platz 36: Dinner by Heston Blumenthal, London, England
Platz 37: Sasa, San Francisco, USA
Platz 38: Azurmendi, Larrabetzu, Spanien
Platz 39: Relae, Kopenhagen, Dänemark
Platz 40: Cose, New York, USA

Platz 41: Ultraviolet by Paul Pairet, Shanghai, China
Platz 42: Borago, Santiago de Chile, Chile
Platz 43: Reale, Castel di Sangro, Italien
Platz 44: Brae, Birregurra, Australien
Platz 45: Den, Tokio, Japan
Platz 46: L'Astrance, Paris, Frankreich
Platz 47: Vendôme, Bergisch-Gladbach, Deutschland
Platz 48: Tim Raue, Berlin, Deutschland
Platz 49: Tegui, Caba, Argentinien
Platz 50: Hof van Clene, Kruishoutem, Belgien

So sieht das beste Restaurant der Welt aus

Die ganze Welt redet derzeit vom New Yorker Restaurant Eleven Madison Park, das gestern zum besten Restaurant der Welt gekürt wurde. Daniel Humm und Will Guidara servieren ein Menü zu Mittag und am Abend mit lokalen Zutaten, das acht bis zehn Gänge umfasst.

Ab nächster Woche (11. April bis 9. Juni) kreiert Humm ein spezielles Menü, das die Highlights der vergangenen zehn Jahre präsentieren soll. Das Menü kostet 276 Euro pro Person (exklusiv Getränke und Steuern). Der gebürtige Schweizer startete als Lehrling in Schweizer Top-Hotels und wurde im Alter von 24 Jahren mit dem ersten Michelin-Stern gekrönt. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet er in dem Luxus-Tempel, seit sechs Jahren ist er Miteigentümer.

So sieht das Restaurant aus:

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