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© Bar Campari

Genuss
10/08/2019

Mega schick: Die neue Campari-Bar hat in Wien eröffnet

Vapiano-Architekt Matteo Thun hat die neue Campari-Bar in Wien designt: Sie ist eine Hommage an das Goldene Zeitalter.

von Anita Kattinger

Grafische Muster, starke Farben und italienische Grandezza: Der italenische Star-Architekt Matteo Thun designte die gestern Abend eröffnete Campari-Bar in der Wiener Innenstadt. Das Stück italienische Barkultur erstreckt sich über zwei Stockwerke im ehemaligen Luxus-Restaurant AÏ im Goldenen Quartier - im oberen Stockwerk sollen Veranstaltungen und Seminare stattfinden.

Rot in Anlehnung an die Farbe des Bitter-Likörs (die bekanntesten Zutaten sind Chinin, Rhabarber, Orangenschalen) zieht sich als Signalfarbe in Kombination mit Weiß und Schwarz durch das ganze Lokal. Als Inspirationsquelle diente der Künstler Fortunato Depero, dessen futuristische Grafiken seit den 20er Jahren das Erscheinungsbild Camparis prägen.

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"Kreativität braucht Raum, braucht Atmosphäre zur Inspiration, einen Rahmen für die Kunst des Zusammenseins, eine Basis für den Dialog. Campari schlägt die Brücke - in Mailand wie in Wien. Es geht um das Vergnügen an Kunst, um Kommunikation und um den Genuss allerbest gemixter Drinks", so Matteo Thun.

Eine Bar für den ganzen Tag

Für Bar und Küche ist Peter Friese, Chef des Schwarzen Kameels, verantwortlich: "Die italienische Küche steht für Perfektion im Einfachen. Aber es ist immer auch eine Kunst, im Einfachen Perfektion zu erreichen. Diese Kunst möchten wir mit guten saisonalen Zutaten und den besten Negroni, Campari Spritz und Campari Garibaldi der Stadt zelebrieren“, so der bekannte Wiener Gastronom.

Der Unternehmer stellte schon in den vergangenen Jahren für diverse Pop-up-Projekte Räumlichkeiten seines Restaurants zur Verfügung.

Auf der Speisekarte finden sich zahlreiche Snacks, mit denen sich die Aperitivo-Kultur zelebrieren lassen wie Prosciutto e melone (12,50 Euro), Pizzetta (2,90 Euro), Focaccia (2,90 Euro), Breasola della Valtellina con rucola e limone (14 Euro).

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Friese setzt auf italenische Klassiker, die wohl auf Gegenliebe bei den italophilen Wienern stoßen werden: Unter den Vorspeisen finden sich ein "Oktopus-Carpaccio und Oktopus gegrillt mit Limetten-Fenchel-Salat" (18,50 Euro), "gegrillte Riesengarnele mit Avocado-Tatar und Grapefruit-Salat" (19,50 Euro), "Gnocchi mit Paradeiser, Basilikum und Burrata" (10,50 Euro) oder ein "knusprig gebratenes Wolfsbarsch-Filet mit Blattspinat und Kapernbutter" (27 Euro).

Der Campari Seltz, der Campari Spritz sowie der Campari Shakerato kommen auf 6,50 Euro. Für Campari-Verweigerer gibt es Weine aus dem Kremstal (Schmid) und der Wachau (Prager und Knoll) und italenisches Moretti vom Fass.

Info: Bar Campari, Seitzergasse 6, 1010 Wien, Montag bis Samstag 8 bis 24 Uhr (Küche von 12  bis 23 Uhr), keine Reservierungen