Genuss
05.08.2017

So machen Sie McFlurry selber

Vor 20 Jahren führte der US-Fastfoodriese sein milchiges Softeis ein – hier ein Rezept zum Nachkochen.

Die Kinder der Achtziger und Neunziger bekommen heute noch funkelnde Augen, wenn sie sich an die Einführung des McFlurry erinnern. Zwar kannten sie bereits das milchige Softeis, das bereits damals im McSundae verwendet wurde. Neu war allerdings der bunte Streusel, namens Topping, oben drauf – 20 Jahre ist die Einführung im deutschsprachigen Raum jetzt her. Und seitdem gab es zumindest in Österreich kaum eine bekannte Marke, die nicht zum Aufmotzen umfunktioniert wurde: M&M's, Twix, Milka, Balisto, Manner, Oreo oder Magnum.

Falls es tatsächlich Leser geben sollte, die das Softeis noch nie probiert haben, sei so viel verraten: Das Eis schmeckt nach Schlagobers, besteht zu 16 Prozent aus Fett, 13 Prozent Eiweiß und 43 Prozent Zucker.

Für unser Rezept dient als Basis ein klassisches Fiocco, das je nach Geschmack durch Mengenänderung von Milch, Schlagobers und Mascarpone abgeändert werden kann. Als Toppings entschieden wir uns für Smarties, KitKat und Daim.

Zutaten für vier gut gefüllte Dessertschüsseln:
250 ml Milch
250 g Mascarpone
250 ml Obers
100 g Zucker
Topping nach Geschmack, im Kühlschrank lagern

Wer eine Eismaschine hat, sollte den Behälter bis zu zwölf Stunden im Tiefkühlfach kühlen, bevor es losgeht.

Milch, Mascarpone und Zucker aufkochen, erkalten lassen und in den Kühlschrank stellen. Am schnellsten funktioniert das Herstellen von Speiseeis, wenn alle Zutaten kalt sind.

Obers steif schlagen und unterheben. Masse in die Eismaschine füllen und je nach Ausgangstemperatur die Zeituhr auf rund 30 Minuten einstellen.

Wer keine Eismaschine hat: Die Masse in ein Tiefkühler geeignetes Geschirr umfüllen und mindestens drei Stunden tiefkühlen. So oft wie möglich umrühren, da das Eis zuerst an den Rändern friert und in der Mitte unverhältnismäßig lange flüssig bleibt.

Das im Kühlschrank vorgekühlte Topping mit Messer oder in einer Küchenmaschine klein hacken. Achtung: Die Zutaten dürfen in einer Küchenmaschine nicht zu fein gemahlen werden.

Einen Teil des Streusels vorsichtig untermischen, den Rest auf die Portionen streuen.