Aida schloss Innsbrucker Filiale - und sucht neuen Standort

Markantes Logo
Wiener Traditionskonditorei will sich weiterhin auch in Westösterreich positionieren.

Seit Sommer 2018 verkaufte die Wiener Traditionskonditorei Aida ihre Punschkrapferl, Cremeschnitten und Torten nicht nur in Wien, sondern auch in einer Filiale in Innsbruck. Die erste Filiale außerhalb des Großraum Wiens ist nun seit Ende Oktober geschlossen. Während manche schon vermuteten, den Innsbruckern hätten die Süßigkeiten aus dem Osten nicht geschmeckt, beruhigt das Unternehmen. Der Mietvertrag sei ausgelaufen und bisher habe man noch keinen neuen Standort gefunden.

Auf Standortsuche

Der bisherige Standort lag in der Nähe des Hauptbahnhofs (Adamgasse) und übernahm die Räumlichkeiten einer insolventen Bäckerei. Dass der Vertrag wegen der Renovierung des Hauses nur bis Ende Oktober limitiert ist, wollte die Familie Prousek nutzen, um die Marke in Innsbruck zu etablieren. Im Laufe eines Jahres sollte ein neuer - zentralerer - Standpunkt gefunden werden. Das ist bisher noch nicht gelungen, sagte Aida- Sprecher Stefan Ratzenberger zum KURIER. "Wir suchen einen Platz mehr in Zentrumsnähe."

Innsbruck wolle man auf jeden Fall treu bleiben. "Unsere Westexpansion ist bis jetzt sehr gut gelaufen."

Tradition seit über 100 Jahren

Aida wurde vor 106 Jahren gegründet und zählt mit seinem Retro-Charme und dem typischen, rosaroten Schriftzug zum Stadtbild Wiens. Heute führt die vierte Generation den Traditionsbetrieb, die einen Schwerpunkt auf Expansion legt.In Wien und Wien-Umgebung gibt es mittlerweile mehr als 30 Filialen.

 

Kommentare