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12/05/2019

Kreative Erziehung: Vater übernahm Instagram-Account seiner Tochter

Was hätten Sie gewählt: Ein Monat kein Handy, oder lieber nur zwei Wochen - und dafür darf Papa posten, was er will?

Dass die 15-jährige Madelynn zu einer Übernachtungsparty, statt lediglich ihre Freundinnen einzuladen, auch Jungs ins Haus schmuggelte, fanden ihre Eltern nicht so witzig. Als Erziehungsmaßnahme setzte es für den Teenager statt Hausarrest ein Handyverbot. Allerdings stellte ihr Vater Larry Sumpter sie vor die Wahl: Entweder vier Wochen ohne Smartphone, oder aber nur zwei - dafür dürfe er in dieser Zeit auf den Social-Media-Accounts der Tochter sein Unwesen treiben.

Experiment mit Folgen

Madelynn entschied sich zur großen Belustigung verschiedenster Online-Communities für die zweite Variante - und machte ihren Papa zum Star des Internets.

"Hab mich süß gefühlt. Lösche ich vielleicht später", schrieb der Vater zu seinem ersten Selfie.

Auch Umweltschutz à la "Rettet die Schildkröten" und die ein oder andere Perücke waren Teil des Programms.

Natürlich vergaß er seine Tochter bei den ganzen Selfies nicht. "Ich wundere mich, was Maddi so ohne ihr Handy macht...", hieß es zu einem betont nachdenklichen Foto.

Mit der #Elternübernahme ging der Insta-Paps ziemlich schnell viral.

Papa goes viral

Aber nicht nur auf Instagram lud Larry unterhaltsamen Content hoch, sondern auch auf der bei Jugendlichen sehr beliebten App TikTok. Als Unterstützung für seine Tanzvideos holte er auch noch die Mutter des Mädchens mit an den Start.

In den zwei Wochen machte der "Trefft bessere Entscheidungen"-Papa international Schlagzeilen. Für seine Tochter vielleicht etwas peinlich, für ihn allerdings ein ziemlicher Erfolg an der Erziehungsfront, wie er sagt. In einem seiner Posts appellierte er an Kinder und Jugendliche, dass "schlechte Entscheidungen" eben auch mal in die Zeitung kommen könnten, wenn man Pech hat.

Da ihm das ganze Posten so viel Freude bereitete, hat Larry Sumpter nun übrigens auch seinen eignen Familienchannel ins Leben gerufen. Den seiner Tochter musste er schließlich irgendwann wieder zurückgeben.