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freizeit
01/03/2021

Sehnsucht nach schön: Promis träumen sich zu herrlichen Urlaubszielen

Wohin Michaela Kirchgasse, Chris Lohner, Thomas Stipsits, Erika Pluhar und weitere bekannte Persönlichkeiten wollen, wenn es wieder möglich ist.

von Alexander Kern, Bernhard Praschl, Daniel Voglhuber, Florentina Welley, Annemarie Josef

Schaumwein  trinken in Südfrankreich oder Calamari fischen in Griechenland: Welches Reiseziel weckt die größten Sehnsüchte? Prominente Persönlichkeiten haben uns verraten, an welche ihrer Lieblingsorte und Kraftplätze sie sich im neuen Jahr träumen. Gute Gedankenreise!

Michaela Kirchgasser, Ski- und Dancing Star

„Also, eine Wunschdestination, wann auch immer es wieder stressfrei und mühelos möglich sein wird, ist Südafrika. Wir hatten es 2020 gebucht und wegen Covid-19 storniert. Aber aufgeschoben ist mit Sicherheit nicht aufgehoben. In der Zwischenzeit genieß’ ich die Zeit bei uns zu Hause in Filzmoos, oder wir fahren nochmals in den Bregenzerwald, denn der ist auch perfekt zum Entspannen und Wohlfühlen in Österreich!“

 

Zoë, Sängerin

 

„Ich wollte vergangenen Herbst eigentlich  mit meinem Verlobten nach Paris. Natürlich mussten wir diese Reise verschieben. Vielleicht ist dadurch, vom Fernweh inspiriert, meine neue Single „Tout Paris“ entstanden. Gedanklich schlendere ich schon durch den Marais, mein Lieblingsviertel in Paris, oder gehe an der Seine bei den Bouquinisten vorbei, die alte Zeitschriften, Bücher, Plakate und Postkarten verkaufen. Ich setze mich in eines der unzähligen charmanten Cafés, bestelle mir Rotwein und beobachte ungeniert die Leute, die durch die Gassen hetzen. Ich liebe, wie man in Paris in den Kaffeehäusern nebeneinander sitzt, und es gar nicht unangebracht ist, das bunte Treiben auf der Straße mitzuverfolgen, während man genüsslich an seinem Kaffee, oder in den meisten Fällen, an seinem Wein nippt. Paris steht in meinen Augen für Genuss. Ich freue mich schon sehr, diesen in vollen Zügen aus- zukosten, wenn ich  nächstes Mal in der Stadt der Liebe bin.“

Marc Elsberg,  Schriftsteller

 

„Meine erste Reise 2021 wird mit meinem neuen Roman ,Der Fall des Präsidenten’ zur hoffentlich stattfindenden Leipziger Buchmesse im Mai gehen. Auf der Wunschliste ganz oben steht eine Reise ins (für mich noch unbekannte) Japan. Geträumt habe ich im Lockdown immer wieder von einem Glas Crémant in Südfrankreich. Den werde ich 2021 hoffentlich unter den Platanen des Le Château des Alpilles in St-Rémy-de- Provence trinken, wo es nachmittags immer frisch gebackene Brioches gibt. Oder im Relais de la Magdeleine in Gémenos nach Tagesausflügen ins nahe Cassis und Marseille.“

Michaela Mayer, Modedesignerin

"Man traut sich ja fast nicht zu träumen, da man Angst hat, dass es noch ewig dauern könnte, bis die Träume wahr werden. Ich träume natürlich vom Reisen – das vermisse ich am meisten. Als Erstes würde ich nach Italien fahren, am liebsten nach Venedig ins Hotel Heureka. Ich liebe diese Gegend von Cannaregio mit ihren vielen kleinen Osterias. Ich vermisse die Sprache, den Geruch des Meeres, Cicchettis (kleine belegte Brötchen) zu  essen und ein gutes Glas  Wein dazu zu trinken."

 

Sarah Wiener, Gastronomin

Ich bin schon weit in der Welt herumgekommen: von Island, Ecuador, Sibirien bis Sansibar war alles dabei. Das aber fehlt noch: Georgien. Vor etwa 30 Jahren sah ich eine Doku über dessen Wandermaler. Natur, Architektur und die Menschen dort haben sich eingebrannt. Nachdem ich später noch entdeckte, wie köstlich die georgische Küche ist, ist dieses Land mein heimlicher Sehnsuchtsort. Ich will in die wilden Berge und mit Einheimischen hausgemachte Hochzeitstafeln verspeisen. Ich plane keine Reise, ich warte darauf, einen netten Menschen aus Georgien kennen zu lernen, der sagt: Komm’ uns besuchen. Daher weiß ich nicht, ob ich je dorthin komme. Ob es mein Georgien überhaupt (noch) gibt? Oder ob meine Sehnsucht sich lieber nicht mit der Realität konfrontieren will? Mal sehen. Ich bin noch nicht entschieden. Bis dahin träume ich weiter.“

Alfons Haider, Entertainer

"Zum ersten Mal auf Mykonos war ich, als ich 19 Jahre alt war – seither bin ich dieser großartigen Insel immer treu geblieben. Fasziniert haben mich die eingeschworene Gemeinschaft, die ich dort vorgefunden habe, das Künstlervolk und  die sexuelle Freiheit in einer Zeit, als das noch keineswegs selbstverständlich gelebt wurde. Party und Strandleben: Auf Mykonos kann man beides haben. Nur fünf Minuten Fahrt und schon entdeckt man eine einsame Bucht ohne Namen. Mein Tipp: die kleine Steinbucht zwischen Agrari Beach und Elia Beach. Auch Ftelia Beach, mit seinen starken Böen eigentlich ein Surferparadies, finde ich großartig.  Ich hoffe, ich sehe Mykonos bald wieder – und freue mich auf ein mediterranes Frühstück am Hafen!“

Erika Pluhar, Schauspielerin

 „Wenn ich von meinem Schreibtisch aus in die grauen und entleerten Winterbäume schaue, dann weiß ich, wohin ich mich gern beamen würde: Es ist immer der Atlantik! Nicht irgendein Meer, irgendein Urlaubsgetümmel zum Sonnen und Schwimmen. Nein, ich möchte auf einem endlos scheinenden Strand einsam sein können, schauen, hören und spüren. Ich weiß da meine entlegenen Stellen am portugiesischen Atlantik, die ich real niemandem verraten würde! Mich aber hinzuträumen – das teile ich gern!“

Chris Lohner, Moderatorin

„Falls ich 2021 könnte, wie ich wollte, dann nix wie hin nach Jamaika, mein zweites Zuhause! Mein Kraftplatz, wo ich die Seele baumeln lassen kann und einfach nur faul bin. Sonne, Sand und Meer! Wer diese wunderschöne Insel aber zum ersten Mal besucht, dem empfehle ich eine Rundreise. Denn Jamaika ist viel mehr als nur ein Badestrand! Egal, ob Sie die Blue Mountains besteigen, wo der beste Kaffee der Welt wächst, mit einem Floß auf dem Martha Brae River rumkurven, das ‚Greenwood Great House‘ von Elizabeth Barrett-Browning oder Bob Marleys Haus besuchen, beim romantischen Wasserfall ‚YS Falls‘ mit Lianen baumeln, in Kingston bummeln und die abwechslungsreiche Küche genießen: Jamaika ist ein besonderes Erlebnis. Zur Zeit aber bleibt mir nichts anderes übrig, als noch davon zu träumen, endlich in Montego Bay zu landen. Aber wie immer, das Gute im Schlechten: Ich kann mich bis dahin jeden Tag darauf freuen.“ 

Thomas Stipsits,  Kabarettist und Autor

 

„Meine Träume für das Jahr 2021 werden sich eventuell sogar in die Tat umsetzen lassen. Und zwar möchte ich wieder mit
der ganzen Familie nach Griechenland auf eine kleine Insel und dort das mediterrane Lebensgefühl genießen. Rausfahren mit dem Boot, wild Calamari fischen und den Herrgott einen guten Mann sein lassen.“

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