Reise nach Mykonos: Zwischen Tanz und Traum

Mykonos Windmühlen
In Mykonos gefeiert, geshoppt, gegessen, genossen. Trotzdem lädt die Insel mit ihren abgelegenen Plätzen ein, durchzuatmen.

Exzess oder Erholung: Mykonos hat beides – und mehr: Weltoffenheit und Toleranz. Die Kykladeninsel steht für ein Lebensgefühl zwischen Tanzen und Träumen, Party und Paradies, Lachen und Laisser-faire. Die Insel, die niemals schläft. Zumindest im Juli und August.

Reise nach Mykonos: Zwischen Tanz und Traum

Von „Klein Venedig“ aus sieht man die schönsten Sonnenuntergänge

Wer an einem Sonntag im Hochsommer um acht Uhr morgens durch die Altstadt von Mykonos schlendert, erlebt eine fast magische After-Show-Stille. Die Party-People sind erst vor einer Stunde ins Bett (oder in eine Strandliege) gefallen, die bunten Fensterläden der schneeweißen Häuser geschlossen. Jetzt meditiert die Insel, sie atmet durch – und macht sich bereit für die nächste Nacht. Der perfekte Zeitpunkt, um entspannt zu frühstücken, Schokolade-Cheesecake mit Himbeeren oder Pancakes, auf der Terrasse des Liberty Breakfast Room, mit fantastischem Meerblick. Danach: bummeln! Durch die schmalen, wunderschön grau-weiß gepflasterten Gassen der Chora, die Altstadt von Mykonos, wo man schauen, shoppen und sich perfekt verirren kann. Als bekannteste Einkaufsmeile gilt die Matoyianni Street, wo sich Shoppingaddicts im siebten Himmel wähnen. Nicht nur: auch optisch gibt sie viel her – mit ihren malerischen Tavernen und üppigen Bougainvilleas vor weiß gekalkten Mauern – so schön, dass es fast schon blendet. Freunde des gehobenen Shoppings werden hier jedenfalls in Glück baden, vorausgesetzt, sie sind ausreichend solvent. Dabei lohnt es sich, in eine der vielen Galerien reinzuschauen, etwa die „Rarity Gallery“ im Zentrum der Stadt, die Werke von zeitgenössischen Künstlern wie Julian Opie, Christopher Le Brun oder Muntean & Rosenblum zeigt.

Viel feiern – aber nobel

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