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freizeit Reise
04/13/2020

Eine freuchtfröhliche Fahrt auf der Gail in Kärnten

Mit dem Kanu die Natur des Nassfelds genießen, in der Gail schwimmen oder am Ufer entlang radeln.

von Maria Gurmann

In einer Lichtung am Ufer der Gail wartet Familie Achatz – ehemals Bauern und Gastwirte, die in den 1980er-Jahren ihr Hobby zum Beruf gemacht haben – auf ihre Gäste. Die Seniorchefin Christine bringt die Ausrüstung (Neoprenanzug, Helm und Schwimmweste). Ihre Tochter Daniela kassiert und erklärt humorvoll, worauf wir bei einer Kanufahrt besonders achtgeben müssen. Vater Christopher packt die Schlauchboote vom Anhänger und macht sie startklar. Die kleine Enkelin Chiara hilft ihm beim Austeilen der Neoprenschuhe. Eine ängstliche Urlauberin, die erst nach Bitten und langem Zureden von Tochter, Sohn und Ehemann ins Boot steigt, wird nach der zweistündigen Wildwasserfahrt strahlen wie ein Hutschpferd.


Begleitet von Wäldern und herrlichen Panoramen zieht sich die Gail durch die schöne Natur Kärntens. Erst genießen wir die Gailtaler Landschaft aus der Flussperspektive, dann beginnt Rafting- und Kanuguide Daniela mit einer kleinen Wasserschlacht mit dem Paddel. Ausgelassen, zurückversetzt in die Kindheit, glucksen, lachen und kreischen alle. Auf einer Schotterinsel wird ein Stopp eingelegt. Wer will, kann ein Stück flussaufwärts gehen und sich auf dem Rücken liegend, Füße voraus, wieder hinuntertreiben lassen. „A Hetz“, jubeln die Österreicher, „geil auf der Gail“, die Deutschen. Nach dem zweistündigen Bootsausflug führt uns die Familie Achatz wieder zurück zum Ausgangspunkt.


Wer lieber in die Pedale tritt, statt feuchtfröhlich auf dem Wasser zu paddeln, kann die Natur auch per Fahrrad entlang der Gail erleben. Der Flusslauf ist gleichzeitig ein natürlicher Guide für alle Biker. Entlang der Gail verläuft der Radweg R3, der Genussradler und Mountainbiker auf den Spuren der Strömung von Kötschach-Mauthen nach Villach führt. Von dort bringt der Zug müde Biker auch wieder zurück zum Ausgangspunkt.


Und wer Spaß statt Sport in der frischen Luft bevorzugt, fährt mit dem Millenniums Express auf die Madritsche – die Talstation der Seilbahn ist gleich neben dem Falkensteiner Hotel – zur Sommerrodelbahn „Pendolino“. Zwei Kilometer saust man hinunter zur Tressdorfer Alm, geht zur Schaukäserei und erlebt live mit, wie aus der täglich frischen Almmilch die verschiedensten Käse- und Molkeprodukte – vom Gailtaler Almkäse bis zur Sauerrahmbutter – hergestellt werden.

Top-Tipps

- Auf dem Wasser: Die Familie Achatz bietet Kajakkurse, Canyoning, Tubing, Kanufahrten und Rafting an. Ermäßigungen gib es mit der +Card Premium, Tel. 0676/840 46 1100
- Wohnen: Falkensteiner Hotel & Spa Carinzia bietet verschiedene Packages an.

 

- Nassfeld Golf: Abwechslungsreicher 24-Loch-Platz in Weidegg mit herrlichem Panorama, nassfeld.golf

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