Nina Proll: "Ich halte nichts von der Infantilisierung der Frau"

Nina Proll: "Ich halte nichts von der Infantilisierung der Frau"
Zum Start der neuen Staffel von „Die Vorstadtweiber“: Nina Proll im Interview über katholische Lustfeindlichkeit, entlaufene Pfauen und wie sie ihre Kinder erpresst.

Sagen, was Sache ist. Nina Proll hat es damit zuletzt immer öfter in die Schlagzeilen geschafft. Wenn die Schauspielerin offen ihre Meinung über die Maßnahmen im Zuge der Pandemie kundtut oder über die MeToo-Bewegung spricht, ist das für viele immer aufs Neue eine Überraschung: Was die sich traut?! Als Reibebaum, der für manche erstaunlich ungeniert seine Meinung zum Besten gibt, hat sie so etwas wie eine Lebensrolle gefunden. Für ihre Ansichten erfährt sie Zuspruch wie Widerspruch. Auf jeden Fall wird Proll gehört. Und jetzt endlich auch wieder gesehen: Bald mit ihrer Show „Kann denn Liebe Sünde sein?“ erneut auf der Bühne, vor allem aber ab 11. Jänner in „Die Vorstadtweiber“. Liebe und Intrige in der Vorstadt laufen auch in der fünften Staffel auf High Heels und Hochtouren. Zeit für ein Gespräch: über Feminismus, Selbstbestimmung und Selbstzweifel, Geld, Mode und mehr.

freizeit: Liebe Nina, „Die Vorstadtweiber“ starten wieder. Ist der Begriff „Weib“ eigentlich einer, mit dem Sie sich anfreunden können?

Nina Proll: Warum nicht? „Weib“ ist für mich ein Begriff, der eine starke, weibliche Frau beschreibt.

Gerne werden Sie auf den Feminismus angesprochen, wir wollen da nicht hintanstehen. Treffen Sie eine Feministin, ballen Sie die Faust im Hosensack?

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