Warum diese Agentur ausschließlich auf Diversity-Models setzt

Warum diese Agentur ausschließlich auf Diversity-Models setzt
"Enfant Terrible Society" ist die erste österreichische Agentur, die sich auf queere, schwarze und transgender Models fokussiert. Gemeinsam will man die Gesellschaft verändern.

Es ist das Mode-Schlagwort der Stunde: Diversity, die Vielfalt von Geschlechtern, Hautfarben, Sexualität und Körperformen, gilt spätestens seit der Black-Lives-Matter-Bewegung als wichtiges Signal auf Laufstegen und Plakaten. Wer als zeitgemäß erscheinen will, wirbt mit schwarzen, dicken oder queeren Gesichtern, selbst Heidi Klums gescholtener Modelzirkus kommt keine Staffel mehr ohne Transfrau oder Plus-Size-Kandidatin aus.

Doch oft handelt es sich um Tokenismus (von „token“, symbolisch), eine oberflächliche Wohlfühlsymbolik zur Imagepolitur, die nichts an den problematischen Strukturen der Industrie ändert, kritisieren betroffene Models. „Wir sind kein Modetrend“, empörte sich Naomi Campbell auf Instagram, als die Zeitschrift Elle schwarze Models zum Trend der Saison erklärte.

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