© Michael Kors

freizeit Mode & Beauty
11/08/2021

Monochrome Outfits sind der unkomplizierte Modetrend der neuen Saison

Von Kopf bis Fuß eine Farbe zu tragen, gilt heuer als hip. Wie der Trend geling, ohne monoton zu wirken.

von Maria Zelenko

Passt Pink eigentlich zu Rot? Und zu welchem Farbton darf der gelbe Rock kombiniert werden? Fragen wie diese erübrigen sich diese Saison von selbst: Monochrome Outfits sind jetzt der letzte Schrei. Waren farblich perfekt aufeinander abgestimmte Kleidung und Accessoires abseits von Schwarz und Weiß in den vergangenen Jahren regelrecht verpönt und Sets eher etwas für den Büro-Alltag, haben Designer zuletzt wieder Gefallen an Ton-in-Ton-Looks gefunden.

Nicht nur Ober- und Unterteil haben diese Saison dieselbe Farbe, sondern auch Schuhe, Tasche und die restlichen Accessoires. Fotos vom Laufsteg liefern Inspiration en masse: Auf der Pariser Modewoche präsentierte das französische Luxusmodehaus Hermès ein Ensemble im herbstlichen Burgundy-Ton: Zur Lederjacke trug das Model den passenden Rock sowie kniehohe Absatzstiefel.

Beim Label Nehera wird der Trend zu Monochromem bis ins letzte Detail durchgezogen. Zum rosafarbenen Trenchcoat sind nicht nur die passende Bluse und Hose, sondern auch ein Kopftuch erhältlich.

Allerdings muss bei diesem Modetrend nicht ausschließlich einem einzigen Farbton und Material die Treue gehalten werden.

Materialmix

Erlaubt sind auch mehrere Abstufungen ein und derselben Farbe, die in einem Outfit aufeinandertreffen. Designer Michael Kors zeigte bei seiner Präsentation Kombinationen in unterschiedlichen Grauabstufungen – und aus verschiedenen Materialien. Ein Mix aus beispielsweise Wolle, Seide oder Leder verleiht monochromen Outfits einen interessanten Dreh. Das Label Kwaidan zeigt vor, wie es funktioniert: Zum gelben Blazer passen ein gelber Lederrock und gelbe Pumps in Kroko-Optik.

Wer sich an verschiedenen Nuancen aus einer Farbfamilie ausprobieren möchte, sollte nicht mehr als drei Töne für das komplette Outfit wählen. Sonst kann das Ergebnis unruhig wirken. Ansonsten gilt: Erlaubt ist, was gefällt – und zusammenpasst.

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