© Wilhelm Hüllerbrand

freizeit Mode & Beauty
04/24/2020

Kein Gummi am Ohr: Einwegmaske für den Friseurbesuch basteln

Die Befestigungen sind denkbar unpraktisch für das Schneiden und Färben. Wilhelm Hüllerbrand hat eine Alternative entwickelt.

von Maria Zelenko

Für viele ist es die am sehnlichsten erwartete Wiedereröffnung: Am 2. Mai dürfen auch Friseure aufsperren, jedoch nur unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Dazu gehört auch, dass Kunden während dem Schneiden und Färben einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. 

Eine Herausforderung für Haarprofis. "Die Gummibänder an den Ohren stören wahnsinnig bei der Arbeit", sagt Friseur Wilhelm Hüllerbrand im Gespräch mit dem KURIER. "Und im schlimmsten Fall schneidet man sie unabsichtlich ab oder es gelangt Haarfarbe darauf."

Küchenrollen-Maske für Friseurbesuche

Eine Woche lang tüftelte der Wiener an einer Alternative. Und war schließlich mit einer schnell gemachten Version aus einem Stück Küchenrolle und doppelseitigem Klebeband am glücklichsten. Hüllerbrand: "Durch das mehrmalige Falten besteht sie aus mehreren Lagen, erfüllt also ihren Zweck. Wiederverwendbar ist sie natürlich nicht, dafür macht es nichts, wenn sie mit Haarfarbe in Kontakt kommt." 

Und so funktioniert's: Eine Küchenrolle, Kleber und Doppelklebeband bereitstellen. Von der Küchenrolle ein Blatt abreißen und in der Mitte falten. Und noch einmal. Dann wieder öffnen. Rechts und links an den Rändern etwas Kleber auftragen. Von oben und unten ein Viertel einschlagen. 

Erneut rechts und links an den Rändern etwas Kleber auftragen. Nochmals einschlagen und auf jeder Seite ein kleines Stück doppelseitiges Klebeband anbringen. In die Hälfte falten und wieder aufmachen. Vorsichtig die Falten aus der Mitte aufschlagen. 

Kurz vor dem Betreten des Friseursalons auf Höhe des Kiefers aufkleben - und danach gleich entsorgen.

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