Sie hat 2,8 Mio. Follower: Sarah Harrison mit ihrer Tochter

© SarahHarrison/Instagram

freizeit Leben, Liebe & Sex
07/01/2021

"Mom Shaming" im Netz: Wie viel darf man von Kindern zeigen?

Influencer wie Jessica Paszka zeigen ihr Kind in den sozialen Medien und haben dadurch mit viel Kritik und besserwissenden Müttern zu kämpfen.

Jetzt hat auch sie genug von den vielen negativen Kommentaren. Als Bachelorette und Influencerin Jessica Paszka ihre kleine Tochter Hailey-Su auf ihrem Instagram-Account zeigte, häuften sich Meldungen von besserwissenden Müttern oder es gab eigenwillige Interpretationen ihrer Bilder.

So wurde ihr zuletzt unterstellt, sie halte ihr Baby zu lieblos und nicht gut genug. Oder "Das Kleid der Kleinen hätte man auch runterziehen können".

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Jetzt reagierte Paszka darauf: "Viele haben geschrieben, dass es so eine lieblose Pose ist. Das hat mich schon ein bisschen getroffen, muss ich sagen – ich kenne mein Baby am besten und da brauche ich mir von niemandem sagen lassen, dass es eine lieblose Pose ist. Das waren auch nicht viele Kommentare, aber lasst es einfach sein!",

Tochter wird immer mehr gezeigt

Fans reagieren aber auch deshalb negativ, weil die RTL-Bachelorette und ihr Freund Sebastian Haller noch vor Kurzem verkündet haben, dass sie ihre Tochter nicht in der Öffentlichkeit zeigen wollen. Bilder von einem aufwendigen Fotoshooting, auf denen ihr Gesicht nicht zu erkennen ist, gibt es nun aber doch auf den Seiten des Paares.

"So viel zum Thema, Hailey Su wird aus allem herausgehalten", ärgert sich ein User. "Und wieder ein Baby vermarktet", lautet ein anderer Kommentar. Die Kritik muss ich das Paar wohl gefallen lassen.

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"Geht nur noch um Likes"

Auch Kathi Hummels oder Melanie Müller sind deutsche Promis, die sich mit extrem vielen besserwissenden Leuten auf sozialen Medien herumschlagen müssen.

Hummels zeigt ihren Sohn Ludwig in letzter Zeit auch öfter. Das bemerken ihre Fans: "Ich fand es immer toll, dass du deinen Sohn geschützt hast, aber jetzt geht es wohl nur noch um Likes" oder "Dass das Kind mittlerweile für einen Großteil der Posts herhalten muss, ist echt traurig... ", so die Kritik. Es gibt aber auch Follower, die sie verteidigen: "Es ist immer noch ihre Entscheidung, ob sie ihren Sohn zeigen oder nicht."

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Gegenüber Gala.de kontert Hummels dann auch selbst: "Ich mache mit meinem Kind keine Werbung. Ich würde mein Kind nicht komplett zeigen. Ich fotografiere ihn von der Seite, setze ihm eine Brille auf oder er guckt nach unten. So wie ich ihn zeige, würde man ihn auf der Straße nicht erkennen. Das ist mir immer noch sehr wichtig und das werde ich auch beibehalten. Aber er gehört zu meinem Leben dazu. Ich bin in erster Linie Mama und ich würde nie etwas tun, was meinem Kind schadet."

Pochers kritisieren Sarah Harrison und Co.

Neben kritischen Äußerungen von Followern, sehen das Kind-auf-Instagram-Thema auch andere Promis wie Amira und Oliver Pocher eindeutig anders. Sie verurteilen Influencer, die ihre Kinder tatsächlich ständig vor der Kamera präsentieren und sagen das auch offen. 

Oliver Pocher teilte schon gegen Sarah und Dominic Harrison aus, denen er vorwirft, dass sie Geld mit ihren Kindern verdienen, weil vor allem Sarah Harrison Produkte bewirbt und dafür auch ihre Tochter zeigt.

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"Wieso musst du denn dein Kind zeigen? Kümmere dich doch lieber drum und halt es nicht in die Kamera!" Und weiter: "Ihr likegeilen Eltern da draußen, macht nicht mit, eure Kinder auf Social Media zu posten!"

Die Pochers machen zudem darauf aufmerksam, dass viele Pädophile diesen Seiten folgen würden. "Bitte denkt alle, egal, ob prominent oder nicht prominent, darüber nach, ob und was ihr von euren Kindern im Internet postet", so Amira Pocher.

Jeder zieht andere Grenzen

Für die einen ist es schon zu viel, die Kinder überhaupt zu erwähnen, andere sehen erst eine Grenze überschritten, wenn auch das Gesicht der Kleinen zu sehen ist, aber genügend Leute präsentieren ihren Nachwuchs voller Stolz im Netz. Recht kann man es wohl in jedem Fall keinem machen.

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