Erbsen, Linsen, Bohnen: Gesund, aber auf die Zubereitung kommt es an

Linsen, Erbsen und Bohnen sollten öfter am Speiseplan stehen.
Ernährungsexperte Jürgen König erzählt, warum Erbsen, Bohnen und Linsen gesund sind und wie man sie verdauungsfreundlich zubereitet.

„Die Guten ins Töpfchen“, gurrten schon die Tauben bei Aschenputtel. Recht hatten sie: Erbsen, Bohnen und Linsen sollten viel öfter auf unserem Speiseplan stehen. Jürgen König, Leiter des Departments für Ernährungswissenschaften an der Universität Wien, erklärt im Interview warum.

Warum sind Hülsenfrüchte in anderen Ländern so beliebt und bei uns so selten auf den Tellern zu finden?

Jürgen König: Hülsenfrüchte waren früher auch bei uns ein übliches und wichtiges Lebensmittel, leider hat sich unsere Ernährungskultur mit der sogenannten „Fresswelle“ in den Nachkriegsjahren stark von Hülsenfrüchten ab- und stattdessen Fleisch und Fleischprodukten zugewendet.

Was macht Hülsenfrüchte ernährungstechnisch so interessant?

Hülsenfrüchte sind relativ eiweißreich und damit eine gute Alternative zu tierischem Eiweiß. Zudem ist das Eiweiß von hoher Qualität und vor allem in der Ergänzung mit Getreide – wie etwa in dem klassischen Gericht Linsen mit Knödel – von höherer Wertigkeit als Fleischeiweiß. Zudem enthalten Hülsenfrüchte einen hohen Anteil an Ballaststoffen, die von besonderer gesundheitlicher Bedeutung sind.

Wie oft sollten Hülsenfrüchte verzehrt werden?

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