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KURIER Family-Lounge
11/13/2019

Mamas und Papas unter sich: Über Familie reden ohne Familie

Wir Wundermamas und Wunderpapas reden bei einem gemütlichen Treffen über unser Leben mit Kindern und sprechen mit Autorin Sandra Teml-Jetter

Am 2. Dezember ist es soweit, die erste KURIER-Family Lounge geht an den Start. Ab 18 Uhr erwartet uns Gastgeberin Andrea Vaz-König in ihrem "Deli Bluem" am Hamerlingplatz 2 in 1080 Wien. Zu Gast ist Familiencoach und Autorin Sandra Teml-Jetter. Sie wird den KURIER-Leserinnen einige Denkstöße geben und sich dann unter die Leute mischen. Ganz leicht mit einem Klick hier anmelden:

Nur kein Smalltalk

Mit ihrem eigenen Lokal „Deli Bluem“ verwirklichte Andrea Vaz König ihren Traum vom eigenen Unternehmen. Davor hatte die Zweifach-Mutter im Management einer großen österreichischen Bank Karriere gemacht. Sie macht sich über viele Aspekte der Kindererziehung Gedanken, etwa über die gesunde Versorgung der Kleinen. Aber nicht nur.

Im Gespräch mit dem KURIER beklagt sie auch die oft mangelnde Solidarität unter Frauen: „Oft sind gerade Mütter besonders kritisch gegenüber anderen.“ Das mache ehrliche Gespräche im Freundeskreis manchmal schwierig: „Wenn man einander und die jeweiligen Kinder dazu so gut kennt, entsteht manchmal eine unangenehme Situation.“

Sie schätzt die Gelegenheit, sich auch mit neuen Leuten auszutauschen, wenn es kein Smalltalk ist.

Wenn Gespräche nur an der Oberfläche plätschern, dann ist es mir schade um meine Zeit und ich bleibe lieber zu Hause“,

ist sie kritisch.

Tiefgehende Gespräche empfindet sie als inspirierend: „Ich schaffe gerne ein Umfeld, in dem man wirklich ins Reden kommt.“

Was ihr wirklich wichtig ist? Ein schneller Family-Word-Rap

Mein schönster Moment als Mama war, als …
... Ich kann nicht den einen schönsten Moment festmachen. Ich liebe das Gefühl mit meinen Kinder zu sein, sie als Teil meiner Familie zu spüren, in jedem Moment.

Von meinem Kind habe ich gelernt, dass …
… jeder Mensch ob groß oder klein, jung oder alt eine "gleichwertige" Seele hat - und wenn ich mich mit austausche - vom Gefühl meiner eigenen Seele - sich die Grenzen zwischen Kind und Erwachsenen verschieben und neu definieren. 

Mein Vorbild als Mutter ist…
… das habe ich mir noch nie überlegt. Außerdem glaube ich, dass man von jedem Menschen etwas lernen kann, aber selten von einem alles.

Ich bin stolz darauf, dass…
... ich mit meinen Kindern eine entspannte, liebevolle Beziehung habe.

Wenn ich einen freien Abend habe, ….
… gehe ich gerne mit meinem Buch früh ins Bett, nachdem ich im Kreis meiner Familie ein herrliches gemeinsames Abendessen genossen habe.

Das letzte Mal habe ich die Nerven verloren als …
… ich ein Lokal aufgesperrt habe.

Mein schönster Familienurlaub war …
… jedes Wochenende im Garten mit meiner Familie.

In meiner Kindheit habe ich es besonders geliebt, wenn …
… wir im Auto gesungen haben.

Wenn meine Kinder aus dem Haus sind, …
… werden mein Mann und ich sie möglichst oft zum Essen am Wochenende in unseren Garten einladen.

Start der Wundermama-Serie

Gleich zum Start unserer KURIER Family-Lounge ist Familiencoach Sandra Teml-Jetter zu Besuch. Die Mutter eines Sohnes und einer Tochter hat kürzlich in ihrem Buch „Mama, nicht schreien“ die besten Tipps zusammengetragen, wie man das Familienleben wieder etwas entspannt (gemeinsam mit Bloggerin Jeannine Mik). Sie erzählt uns von ihren wichtigsten Erfahrungen, im Anschluss daran gibt es Gelegenheit für interessante Gespräche außerhalb des üblichen Freundeskreises. Was sagt sie uns über unsere Wut?

Die KURIER Familien-Redaktion empfiehlt allen Wundermamas und Wunderpapas folgende Geschichten: