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02.07.2018

Türkei: 11 Menschen festgenommen bei „Gay-Pride-Parade“

Am 1. Juli fand in Istanbul eine Parade für homosexuelle Menschen statt. Die türkische Polizei ging mit Gewalt gegen einige Teilnehmer der Parade vor.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Am 1. Juli waren ungefähr 1000 Menschen bei einer
„Gay-Pride-Parade“ im türkischen Istanbul.
Die türkischen Behörden haben diese Parade zum
4. Mal verboten.
Bei der Gay-Pride-Parade machen homosexuelle Menschen
auf sich aufmerksam.
Homosexuelle sind Männer, die Männer lieben und Frauen,
die Frauen lieben.

Die Menschenrechts-Organisation „Amnesty International“ sagte,
dass die Polizei 11 Menschen bei der Veranstaltung festnahm.
Die Teilnehmer der Veranstaltung haben sich auf einem
großen Platz versammelt, wo sie die Parade abhalten wollten.
Sie haben auch eine Erklärung vorgelesen.
Die Polizei forderte die Teilnehmer auf, diese Parade zu beenden.
Die Polizei schoss auf einige Menschen mit Gummi-Patronen,
weil sie versuchten, auf eine Straße in der Nähe zu kommen.
In der Türkei ist Homosexualität zwar erlaubt,
es werden aber immer wieder Homosexuelle in der Türkei angegriffen.

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz meinte,
dass er die Gewalt gegen homosexuelle Menschen in der
Türkei nicht gut findet.
Der Bundeskanzler ist der Chef einer Regierung.
Kurz erinnerte auch daran, dass in der Türkei
die Grund-Rechte und das Recht auf Freiheit seit einiger Zeit
stark beschränkt werden.