In Wien werden die Stromzähler ausgetauscht

© Bild: Wiener Netze/Manfred Tucherl

Ab 2019 werden in Wien die Stromzähler ausgetauscht. Bis 2022 sollen alle Haushalte einen neuen, digitalen Stromzähler bekommen.

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Die EU hat beschlossen, dass bis zum Jahr 2020
mindestens 80 Prozent der europäischen Stromkunden
einen digitalen Stromzähler haben müssen.
Die EU ist die europäische Union.
Sie ist ein Zusammenschluss von 28 Mitglieds-Ländern.
Bei einem digitalen Zähler kann man die Zahlen
auf einem kleinen Bildschirm ablesen.
Mit den neuen Stromzählern können Strom-Anbieter
ihren Kunden persönlich angepasste Verträge anbieten.
Es soll damit auch das Energiesparen erleichtert werden.

Kunden können mit den neuen Stromzählern jederzeit
im Internet ihren Strom-Verbrauch überprüfen.
Die Wiener Netze stellen diese Möglichkeit
auf ihrer Internetseite zur Verfügung.
Die Wiener Netze sind ein Strom- und Erdgas-Anbieter.
Bis jetzt hat nur ein kleiner Teil der Kunden
die Möglichkeit genutzt,
ihren Strom-Verbrauch genau zu überprüfen.
Die Daten, wie viel Strom man verbraucht,
sind für die Strom-Anbieter wichtig.
Sie können damit die Strom-Versorgung besser organisieren.

Die Wiener Netze bereiten sich jetzt schon darauf vor,
überall in Wien die Stromzähler austauschen.
Begonnen wird in den Bezirken Favoriten, Meidling,
Donaustadt und in dem burgenländischen Neufeld,
welches auch von den Wiener Netzen mit Strom versorgt wird.
6 Wochen, bevor der Zähler ausgetauscht wird,
wird man von den Wiener Netzen angeschrieben.
Man wird gefragt, ob man möchte, dass der Strom
in Zukunft täglich abgelesen wird, alle 15 Minuten
oder ob er jährlich abgelesen werden soll.

( kurier.at , mk ) Erstellt am 20.04.2018