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18.07.2018

EU und Japan beschließen Freihandels-Abkommen

Die 2 wichtigsten EU-Politiker und der japanische Ministerpräsident haben am 17. Juli ein Freihandels-Abkommen unterschrieben.

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Am 17. Juli haben Jean-Claude Juncker und Donald Tusk,
in Tokio das Freihandels-Abkommen JEFTA unterschrieben.
Das Freihandels-Abkommen erleichtert
den Handel zwischen der EU und Japan.
Es entstehen dadurch außerdem viele neue Arbeitsplätze.
Die Europäische Union ist ein Zusammenschluss
von 28 Ländern in Europa.
Die Europäische Union wird auch EU genannt.
JEFTA ist das größte Freihandels-Abkommen,
dass bis jetzt von der EU beschlossen wurde.

Das Freihandels-Abkommen wurde von den EU-Politikern
und dem japanischen Ministerpräsidenten
seit dem Jahr 2013 vorbereitet.
Die Politiker wollen dem Präsidenten der USA, Donald Trump
zeigen, dass man durch ein Abkommen den Handel erleichtern kann.
Das Abkommen tritt am 1. März 2019 in Kraft.
Die Länder müssen dann keine Geld-Strafen mehr zahlen,
wenn sie Produkte aus Japan kaufen oder nach Japan verkaufen.
Das Freihandels-Abkommen tritt zur gleichen Zeit in Kraft,
wie der EU-Austritt von Großbritannien.

Manche meinen JEFTA ist nicht gut für die EU
Es wird von einigen Leuten kritisiert,
dass das Abkommen nicht gut für die EU-Mitglieds-Länder ist.
Diese Menschen meinen, dadurch würden
unter anderem die Lebensmittel-Standards schlechter werden.
Weil in Japan die Regeln für die Herstellung
und den Verkauf von Lebensmitteln nicht so streng sind,
wie in vielen EU-Ländern.
Über die Einzelheiten werden die EU
und Japan noch eine Weile verhandeln.
Das Abkommen wird auch
von einigen SPÖ-Politikern stark kritisiert.

Eigentlich wollten die EU-Politiker
das Freihandels-Abkommen TTIP
mit den USA beschließen.
Seit dem Donald Trump Präsident ist,
sind die Verhandlungen aber unterbrochen.

Darum haben die EU-Politiker sich für
das Freihandels-Abkommen mit Japan entschieden.