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05/29/2021

Mit Wertpapieren eine Zukunft schaffen

Kaum Zinsen, teure Immobilien und steigende Lebenshaltungskosten – private Vorsorge wird immer wichtiger. Aber: Ohne Kapitalmarkt lässt sich heute kaum noch der Wert des Geldes erhalten.

Seit dem Jahr 2020 schrumpft jener Anteil der Bevölkerung, der das Sozialsystem maßgeblich finanziert. Laut Statistik Austria sind ab sofort kräftige Zuwächse bei der österreichischen Bevölkerung über 65 Jahren zu erwarten. Nun gehen die Baby-Boomer der späten 1950er und der 1960er Jahre in Pension und das hat Folgen: Der Anteil der Bevölkerung im Pensionsalter von 65 und mehr Jahren wird ab 2023 bereits mehr als 20 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. Bis zum Jahr 2080 steigt dieser Anteil auf 29,3 Prozent an – rund zehn Prozentpunkte mehr als heute. Im Verhältnis zu diesem demografischen Mittelbau der 20- bis 60-Jährigen bleibt die Zahl der Jüngeren über die kommenden Jahrzehnte ziemlich konstant, während die Zahl der über 60-Jährigen deutlich zunimmt.

Explodierende Kosten

Laut einer Prognose des Dachverbandes der Sozialversicherungen, drohen die Kosten für staatliche Pensionen in den nächsten Jahren rasant anzusteigen. Demnach soll jener Beitrag, den der Bund den Pensionsversicherungen zur Finanzierung der Altersleistungen zuschießt, um 1,58 Milliarden Euro – von 6,87 Milliarden 2019 auf 8,45 Milliarden Euro 2020 – steigen. Bis 2024 könnte diese sogenannte Ausfallshaftung laut Prognose sogar auf 11,65 Milliarden anschwellen.

Manfred Bartalszky, Vorstand der Wiener Städtischen: „Auf die Umkehrung der Bevölkerungspyramide ist der ansonsten gut funktionierende Sozialstaat Österreich nicht vorbereitet und früher oder später werden weitere Pensionsreformen unumgänglich sein. Wer also heute nicht privat für morgen vorsorgt, muss im Alter mit deutlich weniger Geld über die Runden kommen als im aktiven Erwerbsleben. Aufgrund der niedrigen Leitzinsen und der nun steigenden Inflation führt heute auch kein Weg an der Beimischung von Wertpapieren im persönlichen Vorsorgeportfolio vorbei.“

Wer heute nicht privat für morgen vorsorgt, muss im Alter mit deutlich weniger Geld über die Runden kommen

Manfred Bartalszky | Vorstand Wiener Städtische

Unterstützt vom Staat

Das Basisprodukt jeder Altersvorsorge ist die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge. Das Produkt wird nicht nur gefördert, sondern bietet auch zahlreiche steuerliche Vorteile: Keine Versicherungssteuer, keine Kapitalertragssteuer und auch keine Einkommensteuer bei Auszahlung des Kapitals in Rentenform. Neben den steuerlichen Vorteilen bietet die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge im Jahr 2021 auch eine staatliche Förderung in Höhe von 4,25 Prozent oder maximal 129,92 Euro. Zudem investieren Kunden mit diesem Produkt auch direkt in den Kapitalmarkt und das mit einer Kapitalgarantie. Das bedeutet, dass Prämien und die staatliche Förderung im Falle der Verrentung garantiert sind. Und mit dem Aktienanteil sichert man sich dazu gewisse Ertragschancen.

Sicher und flexibel

Turbulente Zeiten verlangen, gerade bei einer auf lange Sicht ausgelegten Vorsorgestrategie, ein Höchstmaß an Flexibilität. Ein Produkt, das sich den Berg- und Talfahrten des Lebens anpassen kann, ist die s Lebens-Versicherung der Wiener Städtischen Team s Versicherung. Diese Vorsorgevariante verbindet die Vorteile einer klassischen Lebensversicherung mit den Chancen einer Fondsveranlagung. Je nach persönlicher Risikoneigung und Vorlieben kann dabei die Sparprämie in sicherheitsbetonte traditionelle Veranlagung mit Garantiezins und Aktienveranlagung aufgeteilt werden. Bartalszky: „Je höher die Fondsanteile sind, umso höher die Ertragschancen, aber natürlich auch das Risiko. Zudem können die Gewinne aus der Fondsveranlagung regelmäßig im Deckungsstock mittels Ertrags-Retter abgesichert werden.“

Günstig besteuert

Auf die erzielten Erträge fällt übrigens keine Kapitalertragsteuer von 27,5 Prozent wie bei einem Direktinvestment an, sondern nur eine die 4-prozentige Versicherungssteuer auf die einbezahlten Prämien. Damit sind Erträge und Kursgewinne von Investmentfonds innerhalb einer s Lebens-Versicherung steuerfrei. Zu beachten ist allerdings: Bei der Einmalzahlungsvariante beträgt die Mindestbindefrist 15 Jahre bzw. 10 Jahre für Kunden ab 50.

Durch eine breite Risikostreuung lassen sich am Finanzparkett selbst in schwierigen Zeiten Erträge erwirtschaften. Bartalszky: „Wichtig ist, dass das Rendite-Risiko-Profil immer den persönlichen Bedürfnissen entspricht. Das sollte jeder Kunde mittels regelmäßigen Beratungsgesprächen mit einem Berater der Erste Bank und Sparkassen sicherstellen.“

 

„Der richtige Zeitpunkt für Vorsorge ist immer jetzt“

Herbert Walzhofer, Vorstand der Sparkasse Oberösterreich, über Vorsorge in Zeiten von Niedrigzinsen und dem Börsenboom in der Pandemie.

Viele Menschen haben ein hartes Pandemiejahr hinter sich. Ist damit auch das Thema Vorsorge aus dem Fokus gerückt? 

Walzhofer: Würde man meinen, aber es ist erstaunlich, wie viele Menschen die Lockdowns genutzt haben, um ihre Finanzen und auch ihre Vorsorgen in Ordnung zu bringen. Hierbei haben unsere Beraterinnen und Berater großartiges geleistet, denn es ist uns gelungen durch unser Internetbanking George und telefonische Beratung unsere Kundinnen und Kunden auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen optimal zu betreuen. 

Ist jetzt angesichts der fast beendeten Pandemie die Zeit für die Zukunft vorzusorgen und langfristige Verträge einzugehen? 

Der richtige Zeitpunkt für Vorsorgemaßnahmen ist immer jetzt. Wichtig ist, möglichst früh damit zu beginnen und den ersten Schritt zu tun. Bei Verträgen die 15, 20 oder mehr Jahre laufen, spielt der Einstiegszeitpunkt – in Bezug auf Kapitalmarktentwicklungen  – eine eher untergeordnete Rolle, denn bei einer langfristigen Vorsorge ist die Laufzeit entscheidend und weniger die Rendite. Für die finanzielle Unabhängigkeit im Alter muss man einiges an Geld zur Seite legen. Aber das spürt man deutlich weniger, wenn man 30 Jahre lang 50 Euro im Monat anspart, als wenn man ein Vielfaches davon über einen kurzen Zeitraum aufbringen muss.
 
Bei nahezu Null-Zinsen gibt es auch keinen Zinseszins- Effekt. 

Genau deshalb führt heute auch kein Weg an Wertpapieren vorbei. Wer nicht bereit ist, ein kalkulierbares Risiko einzugehen, kann auf lange Sicht den Wert des Geldes nicht erhalten. Es besteht also jedenfalls Handlungsbedarf. 

Die Börsen haben sich sehr gut entwickelt. Ist es nicht wahrscheinlich, dass bald eine größere Korrektur folgen wird? 

Die Börsen haben sich vom Corona-Schock überraschend schnell wieder erholt und die Bewertung vieler Aktien ist hoch, aber auf lange Sicht gibt es noch immer zahlreiche Chancen an den Kapitalmärkten. Aber im Rahmen eines umfassenden Beratungsgesprächs mit unseren top-ausgebildeten Beraterinnen und Beratern lässt sich jede Vorsorge auf die persönlichen Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden zuschneidern. Es gibt für jeden Vorsorgezweck die passende Finanzlösung. Ein zentraler Faktor dabei ist die Risikoneigung. Denn eines ist ganz wichtig: Man soll keinesfalls wegen seiner Geldanlage schlecht schlafen.

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