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01/20/2020

Warum dieser Hersteller Zucker in Fruchtjoghurts reduziert hat

Als Konsument können wir so manches tun, um unseren Zuckerkonsum niedrig zu halten. Genauso wichtig ist es aber, dass Hersteller ihre Rezepturen der Lebensmittelprodukte anpassen.

Fakt ist: Die Österreicher nehmen laut Konsumstatistik Austria mehr Zucker zu sich, als die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt. Nämlich rund 91 Gramm statt der empfohlenen Höchstmenge von 50 Gramm pro Tag. "83 Prozent des Zuckers konsumieren wir in Form von Fertig- oder Dosengerichten, Brot oder Wurst", erklärt Prof. Dr. med. Markus M. Metka, Oberarzt der Abteilung Endokrinologie an der Uni Wien und Präsident der Österreichischen Anti-Aging Gesellschaft . SPAR hat sich dieser Thematik angenommen und schrittweise den Zuckergehalt in vielen Produkten gesenkt.

Joghurt und andere Erfolgsbeispiele

Eine Rezeptur zu ändern ist nämlich gar nicht so einfach. Würden Hersteller von heute auf morgen den Zuckergehalt in einem Fruchtjoghurt dramatisch verändern, wären die Konsumenten wohl von dem Geschmack enttäuscht und würden sich ungesünderen Produkten zuwenden. Eine Reduktion von einem Gramm Zucker muss mit bis zu 20 Prozent mehr Fruchtgehalt ausgeglichen werden, um denselben Geschmack zu erzielen. Apropos Geschmack – der wird natürlich von Produktexperten, Sortimentsmanagern und Laien getestet. Erst nach Haltbarkeitstests, Qualitätschecks und der Aktualisierung der Nährwerte auf der Verpackung landen neue Joghurts im Kühlregal.

Weitere Produkte, wo SPAR erfolgreich Zucker einsparen konnte, waren Apfelmus, Butterwaffeln, Cornflakes, Bio-Sugos, Ketchup, Senf, Mayonnaise und viele Getränke. Das beläuft sich auf 1.000 Tonnen Zucker, die SPAR seit Anfang 2017 bereits eingespart hat - das sind etwa 69 Lkws.

Teil der zucker-raus-initiative

Wenn Produktanpassungen so mühevoll sind, warum macht SPAR das? Weil das Unternehmen seinen gesellschaftlichen Auftrag wahrnimmt. Zu viel Zuckerkonsum steht laut zahlreichen wissenschaftlichen Studien mit vielen Krankheiten wie Diabetes, Karies und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung.

Auf Initiative von SPAR wurde gemeinsam mit Ärzten und Lebensmittelproduzenten die zucker-raus-initiative, die Allianz gegen zu viel Zucker, gegründet. Diese Initiative wird bereits von 39 Unternehmen und wissenschaftlichen Verbänden unterstützt. Ihr Ziel ist es, die Österreicher auf ihren Zuckerbedarf aufmerksam zu machen, Zucker in Produkten zu reduzieren und den Körper an weniger Süße zu gewöhnen.

 

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