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07/06/2020

Wie Sie Ihre Widerstandskraft stärken

Früher sagte der Volksmund „Stehauf-Manderl“, heute ziert „Resilienz“ Buchtitel und Workshops. Lesen Sie hier, was es mit diesem Begriff auf sich hat und was er Ihnen nützt.

Eine positive Einstellung auch in einer großen Krise? Lebensfreude trotz eines Schicksalsschlages? Menschen, die schwierige Zeiten gut bewältigen oder sogar gestärkt daraus hervorgehen, werden sprichwörtlich als Stehauf-Männchen bezeichnet. In der Psychologie spricht man von Resilienz.

Was bedeutet Resilienz?

Resilienz leitet sich vom lateinischen Begriff für „Abprallen“ oder „Zurückfedern“ ab und steht für psychische Widerstandskraft. Sie meint die Fähigkeit der menschlichen Psyche, in Krisen oder widrigen Umständen die Gesundheit zu erhalten oder rasch wiederherzustellen. Die Resilienzforschung entwickelte sich aus der Entwicklungspsychologie. Forscherinnen und Forscher wollten herausfinden, wie sich Kinder trotz Vernachlässigung, Armut oder Krankheit entfalten können. Resilienz ist uns nämlich nicht angeboren – wir können lernen, sie auszubauen.

Wie stärke ich meine Widerstandskraft?

Resilienz hilft uns, weniger Stress zu empfinden, private Rückschläge zu verarbeiten, negative Wendungen im Berufsleben zu meistern – und eben auch, mit den Auswirkungen der Covid-Pandemie zurechtzukommen. Mit diesen Tipps gelingt‘s:

  • Erinnern Sie sich an die letzte Krise. Wie haben Sie sie überstanden? Was haben Sie unternommen, was haben Sie unterlassen? Schreiben Sie es auf. Bestimmt überstehen Sie damit die nächste Krise auch!
  • Halten Sie sich Ihre Fähigkeiten vor Augen: im Beruf, in der Freizeit und in Freundschaften oder Beziehungen. Auch Qualitäten wie Humor und Gelassenheit helfen in schwierigen Phasen.
  • Grenzen Sie das Problem ein: Was genau fällt gerade schwer? Welche Bereiche sind nicht betroffen, was ist noch stabil und gibt Ihnen Kraft? Stellen Sie fest, wo Sie Änderungen herbeiführen können – und akzeptieren Sie, wo das nicht geht.
  • Lösen Sie Konflikte auf, das befreit Ihre Ressourcen.
  • Gönnen Sie sich eine Auszeit und betreiben Sie Selbstsorge. Wie können Sie Ihre Batterien aufladen? Mit Entspannung, Sport, Unterhaltung, Massagen?
  • Finden Sie Unterstützung. Freunde und Familie sind Ihre Ansprechpartner für kleine und große Probleme. Denken Sie darüber hinaus über die Möglichkeit von professioneller Hilfe und Therapie nach. Generali-Kunden können sich rund um die Uhr an ihren GesundheitsCoach wenden, egal ob vorbeugend, während notwendiger Behandlungen oder nach einer Erkrankung oder einem Unfall.
  • Zeigen auch Sie sich als Unterstützung für Freunde. So stärken Sie die Bindung und können auf gute soziale Kontakte zurückgreifen, wenn es notwendig ist.

Hier lesen Sie noch mehr über Ihren nächsten Schritt in ein gesundes Leben:

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