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05/11/2020

Jeder dritte Österreicher sitzt zu viel* – das sind die Auswirkungen

Acht Stunden am Arbeitsplatz, dazu Autofahrt, Fernsehen, Essen. Welche Auswirkungen das viele Sitzen hat und wie Sie gegensteuern.

Buchtitel preisen Sitzen schon als das neue Rauchen an, moderne Unternehmen rühmen sich für ihre höhenverstellbaren Schreibtische. Nicht zu Unrecht, denn stundenlanges Sitzen ist für den Menschen sozusagen nicht artgerecht.

Die Risiken und Nebenwirkungen von Sitzen

Ein vorwiegend sitzender Lebensstil erhöht das Risiko, an Diabetes, Krebs oder Depressionen zu erkranken oder sich eine Verletzung an den Bandscheiben zuzuziehen. Ständiges Sitzen kann die Ursache für Rückenschmerzen, schwache Muskeln, einen verkürzten Hüftbeuger und eine schlechte Haltung sein. Auch auf den Insulinstoffwechsel, Bluthochdruck und die allgemeine Fitness kann sich Sitzen negativ auswirken.

Bewegung ist die beste Medizin

Die Forschung hat keine einfache Antwort auf dieses Problem. Als Faustregel sollten Sie aber pro acht Stunden Sitzen eine Stunde Bewegung einlegen – das kann genauso eine Fitnesseinheit sein wie zügiges Spazierengehen. Wichtig ist aber auch, das Sitzen regelmäßig zu unterbrechen, um die Last von den Bandscheiben zu nehmen. Zumindest einmal in der Stunde sollten Sie für ein paar Minuten aufstehen, sich strecken, bewusst atmen und ein paar Schritte gehen. Achten Sie auf eine gesunde Sitzhaltung, aber wechseln Sie möglichst oft die Position – es darf auch mal Lümmeln sein!

Auf die Woche gerechnet sollten Sie sich so oder so mindestens zweieinhalb Stunden moderat bewegen.

  • Führen Sie Telefonate oder Besprechungen im Stehen, das verbraucht doppelt so viel Energie wie Sitzen
  • Benutzen Sie die Toilette in einem anderen Stockwerk
  • Strecken und dehnen Sie sich in der Kaffeeküche
  • Verbringen Sie Ihre Pause nicht im Sitzen
  • Bewegen Sie die Zehen beim Sitzen, das ist gut für die Durchblutung

Wie viel sitzen Sie?

Ein paar Stunden, grob geschätzt? Rechnen Sie mal nach. Beim Frühstück, auf dem Weg in die Arbeit, in der Arbeit, in der Mittagspause… Fernsehen im Liegen zählt natürlich auch dazu. Schon als Kind wird uns Stillsitzen verordnet und wir vergessen, auf die Signale unseres Körpers zu hören. Wahrscheinlich können Sie nicht für eine Stunde Sport aus dem Büro verschwinden, aber ein kurzer Spaziergang zum Bäcker bringt auch Bewegung.

  • Wenn Sie mit den Öffis fahren, steigen Sie eine Station zu früh aus und gehen Sie den Rest zu Fuß
  • Gehen Sie zu Fuß einkaufen. In der Stadt können Sie auch bis zum übernächsten Supermarkt gehen
  • Gehen Sie vor dem Home Office schon eine Runde spazieren
  • Machen Sie ab und zu bewusst einen tiefen Atemzug oder gähnen Sie
  • Fernsehen können Sie auch auf dem Ergometer – oder machen Sie ein paar Dehnungen auf der Fitnessmatte oder nehmen Sie die Faszienrolle zur Hand.

Vielen hilft auch ein Schrittzähler, um zu kontrollieren, ob Sie die empfohlenen 7.500 Schritte pro Tag erreichen, idealerweise sogar 15.000. Eine praktische App ist Generali Vitality. Mit dem maßgeschneiderten Gesundheits- und Belohnungsprogramm bringen Sie mehr Bewegung in den Alltag. Noch dazu wird jeder Schritt in ein aktiveres Leben mit tollen Prämien und Vorteilen bei zahlreichen Partnermarken belohnt.

*Quelle: Meinungsumfrage Generali Versicherung AG, Umfragezeitraum: 09/2019, Stichprobe: 3.164 Personen

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