© Sanyasam/iStockphoto.com

Werbung
10/24/2020

Allianz Gesundheitsbarometer 2020

Laut einer aktuellen Umfrage der Allianz hat die Pandemie zu einem Umdenken bei den Themen Gesundheit und Familie geführt. Zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher leiden mittlerweile unter psychischen Problemen.

Die Pandemie hat unser Leben seit sechs Monaten fest im Griff. Home-Office, Home-Schooling und eine stetige Bedrohungslage durch das Virus konnten den Optimismus der Bürgerinnen und Bürger bisher nicht brechen. „Die Österreicherinnen und Österreicher betrachten ihr Leben auch in der Corona-Krise als sehr lebenswert. Gleichauf mit der Familie ist Gesundheit zum wichtigsten Faktor des Lebens geworden“, so Christoph Marek, Vorstand Versicherungstechnik der Allianz Österreich, im Zuge des neu erschienenen Allianz Gesundheitsbarometers.

Veränderter Alltag in Corona-Zeiten

Während der Stress – privat wie beruflich – eher zurückgegangen ist, sind die Sorgen aber deutlich gewachsen. Bereits 68 Prozent sind fallweise von psychischen oder mentalen Problemen betroffen. Den Arztbesuch scheut immer noch jeder Vierte, um Ansteckungsgefahren zu vermeiden. Gleichzeitig sind Ärzte neben dem Internet die häufigste Informationsquelle. Bei der Jugend boomen Fitness-Tracker sowie Sport- und Gesundheits-Apps. Diese Ergebnisse offenbart eine repräsentative Allianz Umfrage mit 1.000 Befragten, die vom Market-Institut durchgeführt wurde. Generell hat die Corona-Krise in vieler Hinsicht in das Alltagsleben eingegriffen. Drei von fünf Personen achten mehr als bisher auf Hygiene, insbesondere Frauen sowie Menschen über 50 Jahren. Bei Letzteren ist auch der „Babyelefant“ mit Abstand am besten angekommen. Quer durch die Bevölkerung achten 28 Prozent jetzt mehr darauf, sich mit regionalen Lebensmitteln zu versorgen.

Gesundheit und Familie am wichtigsten 

„Wir merken, dass das Gesundheitsbewusstsein in den letzten Monaten gestiegen und eine neue Sensibilität für das Thema Gesundheit entstanden ist – das bestätigt auch unsere Umfrage. Zugenommen hat in dieser Zeit auch der Stellenwert von Familie, Freunden und sozialen Kontakten, der noch vor Karriere, Partnerschaft und Freizeit liegt“, sagt Marek. 54 Prozent der Befragten gaben an, einen gesunden Lebensstil zu pflegen, nicht zu rauchen, wenig Alkohol zu trinken und auf ausreichend Schlaf zu achten. 72 Prozent der Menschen fühlen sich insgesamt gesund – ein Wert, der seit Jahren weitgehend konstant geblieben ist. In erstaunliche Höhen ist während Corona aber das allgemeine Lebenswertgefühl gestiegen, nicht zuletzt durch die teilweise entstandene Entschleunigung: 8,26 auf einer zehnstufigen Skala. 

Die psychische Belastung nimmt zu 

Das Allianz Gesundheitsbarometer zeigt auch die Kehrseite der Medaille. Gerade die 14 bis 29-Jährigen fühlen sich oft einsam und mit ihren Problemen allein gelassen. Besonders Frauen und jüngere Menschen klagen mehr als bisher über Antriebs- und Energielosigkeit, Müdigkeit und Schlafstörungen.

Zehn Prozent der Befragten haben wiederkehrende Angststörungen und Panikattacken. Es ist davon auszugehen, dass die Krise in den vergangenen Monaten diesen Negativtrend stark befeuert hat. Sorgen macht vielen Menschen in Corona-Zeiten übrigens nicht nur die eigene Gesundheit, sondern oft noch mehr die Gesundheit von Familie und Freunden, wie die Umfrage zeigt. Die Angst vor einer Corona-Infektion innerhalb der Familie ist mit 41 Prozent größer als die Angst, sich selbst anzustecken – davor fürchten sich laut Umfrage 29 Prozent. 

Zeit- und Leistungsdruck steigt 

Elf Prozent der Österreicherinnen und Österreicher über 14 Jahren, also rund 800.000 Personen, fühlen sich akut Burnout-gefährdet. Den Männern machen dabei oft zu viele Überstunden Probleme, den Frauen eher ein schlechtes Betriebsklima. Annähernd jeder Sechste empfindet auch seinen Vorgesetzten als Stressfaktor. Auffällig: Ab 50 Jahren nimmt die Burnout-Gefahr deutlich ab, nachdem sie in den Jahren unmittelbar davor offenbar am höchsten gewesen ist. Als „Stresskiller“ Nummer Eins gilt für rund die Hälfte aller Befragten das Spazierengehen und Wandern in der Natur, auch das längere Schlafen als wirksames Mittel gegen Stress wurde im Corona-Jahr von vielen wiederentdeckt. 

Als nachhaltiger Partner für unsere Kundinnen und Kunden sehen wir uns genau an, wie wir die Gesundheit unserer Kundinnen und Kunden fördern können.

Rémi Vrignaud | CEO der Allianz Österreich

Für Rémi Vrignaud, CEO der Allianz Österreich, bekräftigen die Ergebnisse der Umfrage auch, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen: „Wir haben das Thema Nachhaltigkeit auf unterschiedlichen Ebenen fest in unserer Strategie verankert – so auch in unserer Kundenbeziehung. Wir sind langfristiger und nachhaltiger Partner für unsere Kundinnen und Kunden und sehen uns deshalb ganz genau an, wie wir die Gesundheit unserer Kundinnen und Kunden bestmöglich fördern und auch präventive Hilfe leisten können.“

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.