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Chronik Wien
05/04/2022

Zimmerbrand in Wien-Mariahilf: Mann, zwei Katzen und Hund gerettet

Berufsfeuerwehr rückte mit sechs Fahrzeugen und 27 Mann aus.

In einem Mehrparteienhaus in der Mollardgasse in Wien ist in der Nacht auf Mittwoch ein Zimmerbrand ausgebrochen. Die Wohnungsinhaberin konnte sich selbst ins Freie retten, ein Mann befand sich beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr noch in den Räumlichkeiten, um die Haustiere zu retten, berichtete Feuerwehrsprecher Jürgen Figerl der APA.

Die Einsatzkräfte brachten ihn wie auch zwei Katzen und einen Hund ins Freie und damit in Sicherheit. Das Paar wurde leicht verletzt.

Die Alarmierung erfolgte laut Figerl gegen 4.15 Uhr und die Berufsfeuerwehr rückte mit sechs Fahrzeugen und 27 Mann zum Einsatzort nahe der Hauptfeuerwache Mariahilf aus.

Brandursache ist noch unklar

„Es wurde eine Löschleitung vorgenommen und unter Atemschutz in die Wohnung vorgegangen. Dann haben wir den Wohnungsinhaber, der gerade nach den Haustieren gesucht hat aus der verrauchten Wohnung gebracht. Zeitgleich zur Brandbekämpfung wurden die Tiere gesucht, und der Hund und die zwei Katzen konnten augenscheinlich wohlbehalten aus der Wohnung gebracht werden“, berichtete Figerl über den Einsatz.

Laut dem Feuerwehrsprecher war in dem Zimmer diverses Mobiliar in Brand geraten. Warum das Feuer ausbrach, sei Gegenstand von Ermittlungen, hieß es. Gegen 5.15 Uhr, also eine Stunde nach der Alarmierung, konnte „Brand aus“ gegeben werden.

Die Frau und der Mann, 59 und 69 Jahre alt, hatten Rauchgas inhaliert. Sie wurden in eine Spital gebracht, berichtete Berufsrettungssprecher Andreas Huber der APA. Die Tiere werden laut Figerl betreut, bis sich die Besitzer wieder selbst um sie kümmern können.

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