Wohnbaustadträtin Gaal: „Wir brauchen kein Körberlgeld“

Wohnbaustadträtin Gaal: „Wir brauchen kein Körberlgeld“
Warum die SPÖ-Wohnbau- und Frauenstadträtin nun doch gegen eine Abgabe auf leerstehende Wohnungen ist.

Kathrin Gaál bereitet eine Reform der Bauordnung vor und will 2022 mehr als 5.000 Wienerinnen befragen.

KURIER: Die Aktivisten, die gegen die Stadtstraße kämpfen, haben sich vor Ort in einer selbst gebauten Holzpyramide einquartiert. Wann werden Sie die Baupolizei vorbeischicken?

Kathrin Gaál: Die Baupolizei würde dann hingehen, wenn unmittelbar das Leben der Aktivisten in Gefahr wäre. Ansonsten setzt die Stadt ganz intensiv auf Dialog. Das ist der sinnvollere Weg.

Trotz des Aus für die Nordostumfahrung will die Stadt die Stadtstraße samt S1-Spange bauen, die dann aber bei Raasdorf im Nichts endet. Was soll das für die Seestadt-Bewohner bringen?

Man hat sich schon vor Jahrzehnten dazu entschlossen, die Stadt im Norden zu entwickeln. Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung für die Seestadt wurde die Stadtstraße als Voraussetzung festgelegt. Sogar die Umweltministerin hat davon gesprochen, dass sie für den dortigen Wohnbau notwendig ist. Deshalb gehe ich davon aus, dass sie auch kommt.

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