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Chronik Wien
10/29/2020

Wiener Gesundheitsverbund hat nun eine Whistleblower-Plattform

Wirtschaftskriminelle Handlungen können anonym von internen und externen Personen eingemeldet werden

Der Wiener Gesundheitsverbund - vormals KAV - hat nun eine elektronische Whistleblower-Plattform. Über diese können "völlig anonym und nicht rückverfolgbar wirtschaftskriminelle Handlungen, die den Wiener Gesundheitsverbund betreffen, gemeldet werden", teilte der städtische Krankenhausbetreiber am Donnerstag per Aussendung mit.

Null Toleranz gegenüber kriminellem Verhalten

Unternehmensinterne und -externe Personen könnten so vertraulich mit dem Vorstandsressort Recht und Compliance der Generaldirektion in Kontakt treten, hieß es. "Es ist ganz zentral, dass jede und jeder Einzelne ihren/seinen Beitrag dazu leistet, dass alle Vorgänge in einem Unternehmen normenkonform und korrekt ablaufen", betonte der stellvertretende Generaldirektor Herwig Wetzlinger: "Und genauso wichtig ist es, dass die Möglichkeit besteht, beobachtete Unregelmäßigkeiten völlig anonym zu melden."

So werde innerhalb der Organisation deutlich gemacht, "dass wir gegenüber wirtschaftskriminellem Verhalten eine Null-Toleranz-Politik fahren". Als Beispiele wurden Korruption, Absprachen bei Vergabeverfahren oder Datenschutzverstöße genannt.

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