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Chronik Wien
03/15/2021

Die drei neuen Projekte am Wiener Donaukanal stehen fest

Die drei im Sommer ausgeschrieben Flächen werden mit Kultur- und Freizeitkonzepten, die mit Gastro kombiniert sind, bespielt.

von Kevin Kada, Stefanie Rachbauer

Wie der KURIER berichtete, wurden im vergangenen Sommer drei Flächen am Donaukanal (zwei am rechten und eine am linken Ufer) ausgeschrieben. Nun steht fest, wie diese Areale künftig bespielt werden. 

Den Zuschlag erhielten die Einreichungen "Die Werkstatt", "Urban Tribes" sowie "Muse". Das gab die zuständige Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) am Montag bekannt. 

Pumptrack und Spareribs

"Die Werkstatt" wird Kulinarik, Sport und Unterhaltung an einem Ort versammeln. Die zukünftigen Betreiber wollen flussaufwärts vom Badeschiff aufseiten des 1. Bezirks wienerische und bodenständige Küche anbieten: Auf der Karte werden u.a. Spareribs, Schinkenfleckerl oder Eiernockerl stehen.

Teil der "Werkstatt" ist außerdem eine Art Sitz- und Sportareal: Die Fläche wird mit multifunktionalen Skulpturen bestückt: Darauf kann man entweder sitzen oder als Pump-Track für Kunststücke mit dem Skateboard oder dem Roller nutzen.   

"Wir restaurieren Körper, Geist und Seele", so das Motto von Georg Fechter (selbst erfolgreich mit "Masters of Dirt") sowie der Kaffee-Barrista Silvia Maino, die sich die Geschäftsführung der "Werkstatt" teilen werden.

Kunst zum Frühstück

"Muse" soll eine Augmented-Reality-Galerie mit Bar und Restaurant werden. Es wird eine Kunstgalerie, die 365 Tage im Jahr gratis zugänglich ist. Sie wird sich flussabwärts der Salztorbrücke auf der Seite beim 2. Bezirk befinden.

Untertags liegt der Fokus auf Frühstück und Brunch, was abends in einen Bar- und Restaurantbetrieb überfließen wird. 

Radwerkstatt und Bistro

"Urban Tribes" soll ein Treffpunkt für die junge Radler-Community werden. Auf der Fläche zwischen Salztorbrücke und Marienbrücke aufseiten des 1. Bezirks will der 2017 gegründete Verein Urban Tribes ein Community-Zentrum gründen, das sich rund um das Fahrradfahren dreht.

Professionelle Radmechaniker zeigen den Vereinsmitgliedern gegen einen monatlichen Beitrag von 10 Euro, wie man Räder repariert. Zusätzlich zu dem Reparaturzentrum soll es eine Bistro-Bar geben.

Auch heuer: Taste und Sommergarten

In Betrieb gehen sollen alle drei Projekte diese Saison - wobei manche noch ein abgespeckter Form an den Start gehen. Weil etwa auf dem Grundstück der "Werkstatt" noch Arbeiten der Wiener Netze stattfinden, wird diese als Pop-up eröffnen - im Herbst wird dann umgebaut. 

Und: Zusätzlich eröffnen die Lokale "Taste" (auf der früheren Adria-Fläche) und "Fräuleins fabelhafter Sommergarten" (auf der Fläche vor dem Badeschiff). Beide Projekte hätten bereits 2019 starten sollen, verzögerten sich wegen eines Rechtsstreits mit dem Vorpächter Gerold Ecker aber. 

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