© Schoaf, Wild & Ohne

Chronik Wien
09/01/2020

„Schoaf, Wild & Ohne“: Stadtheuriger auf Zeit

Bis Mitte September gibt es im Anton-Benya-Park auf der Wieden kulinarische Freuden aus heimischer Produktion.

von Andreas Puschautz

Es ist nicht alles Corona in diesem Jahr. Vieles ist auch Pop-up; zumindest in Wien. Pop-up-Radwege, Pop-up-Pools, Pop-up-Runs – ja selbst der KURIER konnte sich dem Trend nicht entziehen und eröffnete mit dem Pods & Bowls ein Pop-up-Redaktionslokal in der Mariahilfer Straße (in dem Sie jederzeit herzlich willkommen sind).

Neueste Ergänzung dieser temporären Freuden ist der Pop-up-Heurige „Schoaf, Wild & Ohne“ des niederösterreichischen Winzers Reinhard Winiwarter und der „Festwirte“ Andreas Fuith und Peter Mark. Ob ein Heuriger, der ja im ursprünglichen Sinne per se schon „Pop-up“ im Sinne von ausschließlich temporär geöffnet ist, noch einmal extra Pop-up sein muss, sei im Sinne des Trends dahingestellt.

Auf der Wieden

Im Anton Benya-Park im vierten Bezirk bietet das Trio jedenfalls seit vergangener Woche neben Winiwarters Kremstaler Weiß- und Roséweinen Kulinarisches an, das zum Namen passt.

So gibt es unter der Rubrik „Schoaf“ etwa scharfe Lángos und Chili-Leberkäs, „Wild“ steht für ausgesuchte Wildspezialitäten wie Wildkäsekrainer und wilden Rohschinken. „Ohne“ soll schließlich die Begehrlichkeiten der vegetarischen Zielgruppe abdecken; zum Beispiel mit veganem Bratlfett und Bergkäse von Anton Sutterlüty.

Zusätzlich dürfen Heurigen-Klassiker wie faschierte Laibchen und Verhackertes nicht fehlen, beruhigt Gastgeber Fuith vorsorglich die Gemüter etwaig aufgebrachter Heurigen-Puristen.

„Bei diesem Pop-up-Konzept gefällt mir sehr vieles“, ist Winzer und Co-Betreiber Winiwarter von der Idee überzeugt. „Ein wunderschöner, eher unbekannter Ort, daneben ein bekanntes Theater und auch der Anspruch, dem klassischen Heurigen einen ganz speziellen Drall zu verleihen, haben mich bewogen, hier mitzumachen.“

Um dem Publikum des angesprochenen Theaters Akzent – wie auch allen anderen Gästen – nicht nur Kulinarik und Wein anbieten zu können, haben Winiwarter, Fuith und Küchenchef Peter Mark zusätzlich den Barpianisten Claus Stepi engagiert, der allabendlich in die Tasten greift und mit „schoafer“ Heurigenmusik musikalisch unterhält.

„Schoaf, Wild & Ohne“ findet bis 18. September Montag bis Freitag von 16 bis 23 Uhr statt, geöffnet ist bei jedem Wetter.

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