© KURIER/Julia Schrenk

Chronik Wien
08/10/2020

Rezept der Woche: Kalter Kaffee für heiße Sommertage

Wie Iced Latte, Affogato und Espresso Martini auch zu Hause gelingen.

von Julia Schrenk

30 Grad können ganz schon heiß sein. Da hält sich die Sehnsucht nach einer heißen Tasse Kaffee womöglich in Grenzen.

Gottseidank hat vor einigen Jahren auch der kalte Kaffee Einzug in die Stadt gehalten - seither gibt es jedes Jahr neue Variationen. Und die meisten davon können Sie locker auch zu Hause machen. Eine Auswahl.

Der Iced Latte

Der Klassiker unter den kalten Kaffees. Mutmaßlich war Starbucks der erste Ort, an dem man in Österreich geeisten Milchkaffee trinken konnte. Denn nichts anderes ist Iced Latte. Wichtig: Man gießt zuerst die kalte Milch ins Glas (in dem schon die Eiswürfel liegen) und dann den heißen Espresso - am besten in einem kleinen Kännchen und über einen Suppenlöffel.

Und zwar ganz langsam, denn der Espresso soll beim Servieren quasi auf der Milch liegen und sich erst beim Umrühren mit dieser vermischen.

Wie viel Milch man nimmt, ist Geschmackssache. Richtwert ist 1/4 Liter (es ist ja auch ein Milchkaffee). Weniger ist immer möglich. Ist Ihnen Ihr Kaffee zu milchig geworden, gießen sie einfach einen zweiten Espresso nach.

 Auf Milchschaum kann in einem Iced Latte getrost verzichtet werden. 

Der Affogato 

Ist es schon vorgekommen, dass Sie im Freibad liegen, Lust auf Kaffee hatten, es ist Ihnen aber dafür doch irgendwie zu heiß war, Sie irgendwie auch gerne ein Eis gegessen hätten, aber es eigentlich gar nicht sooo süß mögen?

Ein Affogato ist das, was Sie brauchen.

Ein Affogato ist ein Espresso mit einer Kugel Vanilleeis. Nicht mehr und nicht weniger. Und daher so perfekt.

Damit Ihr Affogato hübsch aussieht, nehmen sie ein Glas und kein Häferl. 

Der Espresso Tonic.

Wer an einem heißen Nachmittag im Schanigarten Eindruck schinden will mit der Getränke-Auswahl, bestellt ein Espresso Tonic.

Ja, das ist tatsächlich ein Espresso mit Tonic Water. Sie nehmen 150 ml (gut gekühltes) Tonic Water, geben es in ein Glas mit Eiswürfeln und gießen etwa 40cl bereits abgekühlten oder kalten Espresso hinein. Am besten mit einem Kännchen. (Crema-Fans kippen natürlich heißen Espresso in ihr Tonic.)

Wenn Sie in Ihr Espresso Tonic noch 2cl Gin kippen, haben Sie übrigens ein Ginpresso gemacht. Das schmeckt auch nicht schlecht. 

Espresso Martini

Gleich vorweg, in ein Espresso Martini kommt kein Tropfen Martini. Er wird in einem Martini-Glas serviert, daher der Name.

Espresso Martini ist ein Cocktail mit Espresso und Vodka, für die Zubereitung brauchen Sie einen Cocktailshaker und

6 cl Vodka

3 cl Espresso

etwa 1cl Läuterzucker (das ist ein selbtgemachter Zuckersirup: Sie geben 1 Becher Zucker und 1 Becher Wasser in einen Topf, kochen die Flüssigkeit so lange, bis der Zucker sich aufgelöst hat und füllen den heißen Sirup dann in eine Glasflasche). 

Im Originalrezept ist auch Kaffeelikör (2,25 cl), den können sie aber einfach weglassen.

Geben Sie alle Zutaten in den Cocktailshaker (und zwei Eiswürfel), schütteln sie zirka 15 Sekunden, dann gießen Sie Ihren Cocktail in ein Martiniglas.

Haben Sie kein Martiniglas zur Hand, nehmen Sie irgendein anderes hübsches. So wie wir, im neuen KURIER-Innenstadt-Newsroom Pods&Bowls.

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