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Chronik Wien
07/25/2021

Neubauprojekt nach Gasexplosion in Wiener Preßgasse startet

Fassadenbegrünung, Photovoltaik und Solespeicher vorgesehen. Mieter können nach Unglück 2019 zurückkehren.

Nach einer verheerenden Gasexplosion im Gemeindebau Ecke Preßgasse/Schäffergasse in Wien-Wieden mit zwei Toten Ende Juni 2019 musste das verwüstete Gebäude abgerissen werden. Zwei Jahre danach startet dort der Bau einer neuen städtischen Wohnhausanlage mit Fassadenbegrünung. Ehemalige Bewohner, die zurückkehren wollen, "erhalten selbstverständlich ihre früheren Mietverträge", sagte Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (SPÖ).

33 Wohnungen

Geplant sind 33 barrierefreie Wohnungen auf knapp 2.000 Quadratmetern Gesamtwohnfläche auf acht Geschoßen. Das Gebäude werde im Niedrigenergiehausstandard ausgeführt, mit Photovoltaikanlagen am Dach und einem Solespeicher. Wien Work soll als gemeinnütziges Unternehmen im Erdgeschoß eine Konditorei betreiben. Damit werde "ein Ort der Begegnung für das Grätzel entstehen. Insofern knüpft das neue Projekt an die historische Idee des Gemeindebaus an und übersetzt es ins 21. Jahrhundert", so Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl (SPÖ).

Die Mehrzahl der früheren Bewohnerinnen und Bewohner möchte zurückkehren, berichtete Wiener Wohnen-Vizedirektorin Michaela Bankel. Die Fertigstellung der Wohnhausanlage ist laut Aussendung vom Sonntag im dritten Quartal 2023 geplant. Die Gesamtbaukosten betragen rund 8,6 Millionen Euro, die Fördermittel voraussichtlich rund 2,5 Millionen.

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