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Chronik Wien
07/10/2020

Nebelduschen in allen "Coolen Straßen" außer Betrieb

Die Anlagen wurden vorsorglich abgeschaltet, weil es bei einigen Probleme mit der Wasserqualität gegeben hatte. Zehn werden am Montag wieder in Betrieb gehen.

von Stefanie Rachbauer

Zunächst waren sechs "Coole Straßen" betroffen, nun sind es sämtliche Standorte: Wie der ORF Wien online berichtet, wurden mittlerweile in allen 18 "Coolen Straßen" die Nebelduschen abgedreht - als Vorsichtsmaßnahme. 

Zur Erinnerung: Die "Coolen Straßen" sind ein Projekt der grünen Vizebürgermeisterin Birgit Hebein. Es handelt sich dabei um Straßen und Plätze, die temporär für den Autoverkehr gesperrt werden. Nebelduschen, Wasserspiele, aber auch Sitzmöglichkeiten sollen für Entspannung an Hitzetagen sorgen.

Am Donnerstag bestätigte eine Sprecherin von Hebein, dass wegen Problemen mit der Wasserqualität bei den Sprühanlagen rund ein Drittel vorübergehend deaktiviert wurde. Der Grund: In den Versorgungsschläuchen der Anlage dürften sich Keime gebildet haben, weil das Wasser dort länger gestanden war. Welche Keime das genau sind, ist unklar.

Das Büro der Vizebürgermeisterin kündigte daraufhin an, das System in dem kommenden Tagen umzustellen, um den Wasserdurchlauf zu erhöhen. Die Sprühduschen werden künftig bereits ab 20 statt bisher 27 Grad aktiviert, hieß es.

Diese Umstellung erfolgt nun an allen Standorten, sagt eine Sprecherin auf KURIER-Anfrage. Um erneute Probleme mit der Wasserqualität zu vermeiden, wurden vorsorglich alle Anlagen deaktiviert.

Arbeiten an 10 Standorten gestartet

Zehn Standorte werden bereits seit gestern umgebaut - und zwar jene in der Börsegasse, am Christian-Broda-Platz, am Schlesinger Platz, am Spittelauer Platz, in der Servitengasse, in der Meiselstraße, in der Hasnerstraße, am Dornerplatz, in der Staudgasse und in der Putzendoblergasse.

Die Nebelduschen gehen dort ab Anfang nächster Woche wieder in Betrieb. An der Trinkbrunnen-Vorrichtung kann auch jetzt schon wieder Wasser entnommen werden. Denn: Das Trinkwasser kommt direkt aus dem Hydranten und ist daher unbedenklich. Für den Sprühnebel muss das Wasser erst durch Leitungen, Schläuche und Düsen.

Die restlichen Standorte werden ab Montag umgebaut. Ab dann gibt es dort auch wieder Trinkwasser. Der Vollbetrieb - also inklusive Nebeldusche - ist für Ende der Woche geplant.

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