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Chronik Wien
10/27/2020

MQ präsentiert "Wintergarten" - und heuer ist alles anders

Für Weihnachten im Museumsquartier gibt es heuer ein neues Konzept. Punschstände gibt es im Hof keine, dafür Minigolf.

von Katharina Zach

Keine Punschstände im Hof, dafür geöffnete Gastgärten - der Winter im Museumsquartier wird heuer Corona-bedingt anders als gewohnt. Mit dem "MQ Wintergarten" von 5.11. bis 23.12. startet man mit einem völlig neuen Konzept in die Vorweihnachtszeit.

Eines vorweg: Fad kann Besuchern nicht werden. Denn heuer werden erstmals auch der Minigolfplatz "MQ Amore" und die Boule-Bahn im Winter geöffnet haben. Dazu kommen interaktive Kunstprojekte, bei denen Besucher ein Teil der Installation werden können.

Aufwärmen kann man sich dann bei Tee, Punsch oder warmen Speisen in den Gastgärten der Lokale. Auch diese legen heuer keine Winterpause ein. Der größte Hingucker soll jedenfalls wieder der 380 Quadratmeter große "Winterhimmel" im Haupthof sein, der mit Bewegt-Projektionen von „Lumine“ bespielt wird. Gleichzeitig wird auch die Fassade des Leopold Museums bespielt, sodass die Projektionen miteinander agieren sowie ineinander übergehen können.

„Der Winter ist seit jeher eine besondere Zeit im Museumsquartier. Mir war es daher wichtig, auch unter diesen besonderen Umständen den Besucherinnen und Besuchern ein stimmungsvolles Ambiente zu bieten", sagt MQ-Direktor Christian Strasser.

Und stimmungsvoll dürfte es werden. Denn in den Höfen sollen weihnachtliche Beleuchtung und geschmückte Weihnachtsbäume für das richtige Feeling sorgen. Die Gastronomen der Aloha Bar, BIOSK, Café Halle, Café Leopold, Dschungel Café, Glacis Beisl, MQ Daily und MQ Kantine werden ihre Gastgärten festlich schmücken und weihnachtliche Speisen und Getränke kredenzen.

Von Besuchern und Ameisen

Auch ein besonderes Kulturprogramm soll die Besucher für den "MQ Wintergarten" begeistern: Die interaktive Medieninstallation "Selbstporträt mit ANTopolis". Bei dem von Penesta Dika und Klaus Krobath kuratierten Kunstprojekt der KünstlerInnen Christa Sommerer und Laurent Mignonneau werden Porträts von zufällig vorbeigehenden Passanten als großformatige Bilder aus Millionen digitaler Ameisen auf die Fassade des Leopold Museum projiziert, und zwar täglich von 17 bis 19 Uhr.

 

Wie das MQ mitteilt, sollen die Ameisen, die die Porträts aufbauen, die Hektik des Staates und dessen Organisationsform thematisch widerspiegeln.  Wer will, kann sich mit einem Selfie auch ganz bewusst in Szene setzen und damit selbst Teil des Kunstwerks werden.

Minigolf bis Autorennen

Für Unterhaltung für Jung und Alt  sorgt „Lumina – die leuchtende Kugelbahn“ presented by KlingtGut. Auch das beliebte „Winter Race“-Autorennen im Miniaturformat wird es heuer geben. Und erstmals bleiben der künstlerisch gestaltete Minigolfplatz „MQ Amore“ am Vorplatz sowie die Boule-Bahn auch im Herbst und Winter in Betrieb.

Auf die traditionelle MQ Eisstockbahn muss ebenfalls nicht verzichtet werden - gespielt werden kann gleich auf zwei Bahnen. Die Gestaltung der Bahnen und der Überdachung stammt von Künstler Martin Markeli.

Doch auch abseits der veranstaltungstechnischen Neuerungen müssen sich Besucher auf Änderungen gefasst machen. So herrscht in der Gastronomie selbstverständlich die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das gilt auch für die Attraktionen. Wer also etwa Eisstockschießen möchte, muss eine Maske dabei haben.

Ähnliches soll auch für den "Winterhimmel" gelten. Gastro oder Sitzgelegenheiten wird es darunter nicht geben, er dient zum Bewundern der Kunstinstallationen und als Regenschutz.

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