Neben Abkühlung soll es in der "coolen Straße" Kandlgasse auch Spielmöglichkeiten für Kinder geben

© PID/Fürthner

Chronik Wien
08/25/2020

Mit Verspätung: Neubau erhält die nächste "coole Straße"

Nicht nur Sprühnebelduschen werden im 7. Bezirk aufgestellt: Bis zu 100 Bäumen sollen gepflanzt werden.

von Adrian Zerlauth

Die Nummer 18 steht in der Kandlgasse in Neubau: Die 18. "coole Straße" Wiens. Der Bereich zwischen Gürtel und Wimbergergasse wird ab heute, Dienstag, temporär abgekühlt.

Aufgrund des verspäteten Starts der "coolen Straße" Kandlgasse haben die Bewohnerinnen und Bewohner des Grätzels wenig Zeit, die Sprühnebelduschen zu nutzen, nämlich nur knapp vier Wochen.

Bei den "coolen Straßen" handelt es sich um das Prestigeprojekt von Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne).

Seit 22. Juni sollen so von Hitze geplagte Bereiche in Wien über den Sommer hinweg abkühlen. "Wir geben den Menschen mit diesem Wohnzimmer im Freien den Platz zurück. Wir haben mit den 'coolen Straßen' ein Projekt gestartet, wie der öffentliche Raum klimafreundlich umgestaltet werden kann", sagt die Vizebürgermeisterin.

Der Grund für die Verspätung sind großflächige Begrünungen in der Kandlgasse. In den vergangenen Wochen wurden in der Straße 19 Baumscheiben errichtet. Die zugehörigen Bäume fehlen noch - sie werden später eingesetzt.

Auch die automatisierte Bewässerungsanalge für diese Bäume ist so gut wie fertig. Zusätzlich wurden mehrere Bänke aufgestellt.

Kühle Zone Neubau

Neubaus Bezirksvorsteher Markus Reiter (Grüne) spricht von einer "Begrünungs-Offensive" im 7. Bezirk: "Noch 2020 pflanzen wir auf der Länge der gesamten Kandlgasse 19 möglichst breitkronige Bäume." Das sei die "beste Kühlung" für den Sommer. Die Bäume sind Teil der Aktion „Kühle Zone Neubau“, mit der der Bezirk nachhaltig abgekühlt werden soll, wie es heißt.

Die "Kühle Zone Neubau" ist ein Netz aus speziell gestalteten Straßen, etwa der Zieglergasse oder der Neubaugasse. Im Zuge des Projekts werden hauptsächlich neue Bäume gepflanzt. Und zwar dort, wo sie die stärksten (positiven) Auswirkungen auf das Mikroklima haben sollen.

Insgesamt sollen im Bezirk noch diesen Herbst weitere 100 Bäume gesetzt werden.

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