Der Mann trug einen Strohhut und hatte in gebrochenem Englisch Interesse an einer hochwertigen Uhr gezeigt. Er ist ungefähr 30 bis 35 Jahre alt, 1,80 bis 1,85 Meter groß und von mittlerer Statur.

© APA/POLIZEI

Stephansplatz
06/08/2015

Juwelierüberfall in Wien: Fahndungsfoto veröffentlicht

Täter rafften Uhren und Schmuck an sich und flüchteten. Die Polizei sucht nach fünf Männern.

Nach einem Juwelierüberfall am Stephansplatz in der Wiener Innenstadt (der KURIER hat berichtet) am Samstagnachmittag hat die Polizei am Montag ein Foto eines Täters veröffentlicht.

Der Mann hatte sich als vermeintlicher Kunde ausgegeben, wenig später stürmten seine vier Komplizen maskiert in das Geschäft und zerschlugen zwei Vitrinen. Die Täter rafften Uhren und Schmuck an sich und flüchteten.

Vier Komplizen maskiert

Der Mann trug einen Strohhut und hatte in gebrochenem Englisch Interesse an einer hochwertigen Uhr gezeigt. Er ist ungefähr 30 bis 35 Jahre alt, 1,80 bis 1,85 Meter groß und von mittlerer Statur. Seine vier Komplizen waren alle soweit maskiert, dass kein brauchbares Bild der Überwachungskamera ausgewertet werden konnte. Die Polizei überprüft, ob die Täter auf ihrem Fluchtweg von Überwachungskameras ausgenommen wurden, sagte Polizeisprecherin Michaela Rossmann.
Hier werde auch mit den Wiener Linien zusammengearbeitet, für den Fall, dass die Räuber öffentliche Verkehrsmittel bei ihrer Flucht verwendeten. Das Quartett war nach dem Überfall über die Goldschmiedgasse in die dort befindliche Passage und weiter Richtung Graben geflüchtet.

Im Juwelier waren die vier Männer mit Baseballkappen bzw. einem Schlapphut maskiert, teilweise trugen sie auch Staubmasken. Zwei Männer führten die Hämmer mit. Die Beute packten die Räuber in eine rote Tragtasche sowie eine schwarze Sporttasche. Hinweise nimmt das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01/31310 DW 33800 (Journaldienst) entgegen.

Tat der Pink-Panther-Bande?

Die genaue Schadenshöhe war am Montag weiter unklar. Die Männer hatten neben Uhren auch Schmuckstücke erbeutet. Die Polizei schloss vorerst nicht aus, dass der Überfall auf das Konto der weltweit agierenden "Pink Panther"-Bande geht.

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