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Geburtenkontrolle bei Tauben in Wien zeigt erste Erfolge

In Wien gibt es derzeit drei Taubenschläge, die Stadt will aber noch weitere errichten, etwa in Ottakring.
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1.500 Eier hat die Stadt den Tauben schon weggenommen und durch Attrappen ersetzt. 1.500 Eier, die deshalb nicht geschlüpft sind und nicht zu erwachsenen Tauben geworden sind. Die Maßnahme ist Teil des Projekts „Taubenschlag“, das nun ausgeweitet wird.

Um das Tauben-Problem – vor allem an gewissen Hotspots – einzudämmen, hat die Stadt im Jahr 2022 ihren ersten Taubenschlag auf der Wieden in der Nähe vom Hauptbahnhof eröffnet.

500 Tiere besuchen Taubenschlag

Dieser wird mittlerweile von 500 Tauben regelmäßig besucht, heißt es vom Wildtierservice Wien. Und die Erfolge seien spürbar. Zum einen im Bereich der Geburtenkontrolle, da der Taubenschlag durch das Tauschen der Eier mit Attrappen „eine gezielte Fortpflanzungskontrolle“ ermögliche. Ziel sei es nämlich, die Anzahl der Tiere auf ein „stadtverträgliches Maß“ zu regulieren.

Zum anderen habe der Taubenschlag aber auch Verbesserungen in puncto Sauberkeit gebracht: „Durch die artgerechte Fütterung gibt es im Umkreis eine merkliche Verringerung der Verschmutzung durch Taubenkot“, berichtet der Wildtierservice.

Standorte werden geprüft

In den vergangenen Jahren ist das Projekt deshalb bereits ausgeweitet worden. Neben dem Taubenschlag am Hauptbahnhof gibt es mittlerweile auch in der Leopoldstadt und in Meidling jeweils einen Taubenschlag. Ein Weiterer soll in Kürze in Ottakring eröffnet werden. Und es soll nicht der Letzte bleiben: „Wir sind laufend dabei, geeignete Standorte in Wien zu prüfen“, wird berichtet.

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