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Chronik Wien
07/13/2019

Diese außergewöhnlichen Filmfestivals stehen in Wien an

Vom Radfahr-Kino bis zum Stummfilm mit Live-Musik: Die Stadt bietet für fast jede Vorliebe ein eigenes Sommer-Festival.

von Stefanie Rachbauer

Wien ist die Stadt der Sommerkinos. Das zeigen nicht nur die vielen Open-Air-Kinos, die in der Ferienzeit über mehrere Wochen hinweg Station in der Stadt machen.

Sondern auch die zahlreichen Filmfestivals, die nur an wenigen Terminen aufpoppen (einige davon an diesem Wochenende, die meisten davon im Freien) - und sich speziellen Genres, Themen oder Inszenierungen widmen.

Der KURIER hat die spannendsten zusammengestellt.

1. Strampeln bis der Beamer läuft

Um bei den Freiluft-Kinoabenden des Cycle Cinema Club ein Bild auf die Leinwand zu bekommen, müssen die Zuschauer in die Pedale treten. Und zwar in jene von speziellen, aufgebockten Rädern. So wird Strom erzeugt, der den Beamer und die Soundanlage antreibt. Den Anfang macht "La Boum - die Fete".

Wann und wo? 13. und 27. Juli sowie 24. August (jeweils 20 Uhr) am Donaukanal auf Höhe der Salztorbrücke (1., Freda-Meissner-Blau-Promenade, beim Radsommer-Stand der städtischen Mobilitätsagentur).

Was kostet's? Der Eintritt ist frei.

Wo findet man Details? Nähere Infos gibt es hier.

2. Musizieren statt synchronisieren

Das "Stumm und Laut"-Festival belebt eine alte Tradition wieder: Es zeigt historische Stummfilme (zum Beispiel "Speedy", "Der Fuhrmann des Todes" oder "Sherlock Jr.") - wie in den Anfangszeiten des Kinos begleitet von Live-Musik. Die Elektro-Stücke wurden eigens für den jeweilgen Streifen arrangiert.

Wann und wo? 22. bis 24. August (ab ca. 20 Uhr); 11., Columbusplatz.

Was kostet's? Der Eintritt ist frei.

Wo findet man Details? Nähere Informationen gibt es hier.

3. Die Welt im Kino reparieren

Wo ist Architektur in Zeiten des Klimawandels und sozialer Polarisierung Teil des Problems? Und wo zeigt sie Lösungswege? Dieser Frage geht der Architektur-Film-Sommer an vier Abenden vor dem Architekturzentrum Wien im Museumsquartier nach.

Wann und wo? 7., 14., 21. u. 28. August (jeweils 20.30 Uhr) im AzW-Hof (7., Museumsplatz 1).

Was kostet's? Der Eintritt ist frei.

Wo findet man Details? Nähere Informationen gibt es hier.

4. Gruseln unter freiem Himmel

Die Horror-Filmfestival-Institution "Slash" wagt sich heuer erstmals nach draußen. In Kooperation mit dem "Frame Out Open Air Cinema“ im Museumsquartier und dem Sommerkino "Kino wie noch nie“ im Augarten zeigt es fünf Titel aus der Welt des Fantastischen Films (Horror-, Fantasy-, Science-Fiction-Filme) unter freiem Himmel.

Ab 19. September geht es dann unter anderem im Filmcasino Wien weiter.

Wann und wo?

  • 13. Juli (21.30 Uhr), 26. Juli (21 Uhr), 10. August (21 Uhr) und 23. August (20.30 Uhr) im Hof 8 bzw. im Haupthof des Museumsquartiers (7., Museumsplatz 1).
  • 22. August (21 Uhr) am Augartenspitz (2., Obere Augartenstraße 1).

Was kostet's? Museumsquartier: Der Eintritt ist frei. Augartenspitz: 8,50 Euro. 

Wo findet man Details? Nähere Informationen gibt es hier.

5. Kaffeetrinken und Filmschauen

Filme zum "Staunen und Nachdenken" hat sich sich "Schopenhauers Filmfestival" dieses Jahr als Motto genommen. Im Juli stehen in dem Währinger Café etwa die "Magie der Klarheit" (über Anna Lülja- Praun, die als erste Frau in Graz Architektur studierte) und "Der grüne Kakadu" (ein historischer Stummfilm, der am Klavier begleitet wird) auf dem Programm.

Wann und wo? 19. und 26. Juli (19.30 Uhr) im Café Schopenhauer (18., Staudgasse 1). 

Was kostet's? Freie Spende.

Wo findet man Details? Nähere Informationen und weitere Termine gibt es hier.