Die Nelkengasse auf einer Archiv-Aufnahme vom Sommer 2020.

© Kurier/Jeff Mangione

Chronik Wien
07/14/2021

Die Nelkengasse wird erst nächstes Jahr umgebaut

Die Nelkengasse soll ihrer bereits begrünten Nachbarin, der Zollergasse, künftig ähnlichsehen – jedoch mit etwas Verzögerung.

von Magdalena Willert

Eigentlich hätten heuer zwei Seitenstraßen der Mariahilfer Straße umgebaut werden sollen: die Zollergasse in Neubau und die Nelkengasse in Mariahilf – als gemeinsames Projekt des 7. und 6. Bezirks. Die Idee: Verkehrsberuhigung und Begrünung.

Die gemeinsame Sache funktionierte in der Umsetzung aber doch nicht so wie geplant. Bereits vor genau einer Woche wurde die umgebaute Zollergasse eröffnet. In der Nelkenphase hat sich bisher noch nichts getan, die Umgestaltung ist noch in der Finanzierungsphase.

Baustelle im Weg

Im Büro von Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ) erklärt man die Verzögerung mit einer Großbaustelle an der Kreuzung von Nelkengasse und Mariahilfer Straße. Wegen dieser hätte ein Baustart in der Nelkengasse keinen Sinn ergeben. „Dann ist uns der 7. Bezirk davongelaufen“, heißt es weiter.

Der Plan für den Umbau stehe zwar bereits, jedoch sind noch ein paar Details offen. Die gemeinsame Finanzierung mit privaten Partnerunternehmen entscheide darüber welche Maßnahmen man sich konkret leisten kann.

Aber so viel sei gesagt: Die Nelkengasse wird nach dem Umbau eine Fußgängerzone sein. Fünf Bäume und Nebelduschen sollen die Straße abkühlen. Und mit Trinkbrunnen, Schanigärten und konsumfreie Zonen will man die Gasse beleben.

Beginnen soll der Umbau laut aktuellem Plan nächstes Jahr.

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