© APA/dpa/Angelika Warmuth

Chronik Wien
10/07/2020

Corona: Derzeit nur wenige ältere Infizierte in Wien

Niedrige Raten auch in Pflegewohnheimen. Für Hacker Beweis dafür, dass Maßnahmen der Stadt wirken.

von Josef Gebhard

Bewohner von Pflegeheimen und ältere Menschen allgemein haben bekanntlich ein besonders hohes Risiko, nach einer Corona-Infektion schwer zu erkranken oder gar zu sterben.

Mittlerweile gibt es aber nur mehr sehr wenige Infektionen in den Wiener Pflegewohnhäusern, wie Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) betont: Seit Mitte August war der Anteil der infizierten Bewohner und Mitarbeiter an allen positiven Befunden in Wien nie höher als ein Prozent.

Über-80-Jährige

Ähnlich günstig auch die Situation bei den älteren Wienern allgemein: Seit 1. Juni wurden 243 Personen über 80 positiv getestet. Damit macht diese Gruppe nur 1,9 Prozent aller positiv getesteten Personen in Wien im selben Zeitraum aus. Zur Veranschaulichung: 4,34 Prozent (82.000 Menschen) sind in Wien älter als 80. Sie sind somit unterdurchschnittlich häufig von Corona betroffen.

„Wir haben in Wien die strengsten Regeln in Pflegeheimen“, sagt Hacker. „Das Positive ist, dass man derzeit in ein Pflegewohnheim gehen kann und nur eine ganz geringe Betroffenheit durch die Pandemie feststellt. Wir alle müssen dazu beitragen, die besonders gefährdete Gruppe der älteren Menschen zu schützen. Und das ist uns vorbildlich gelungen.“

 

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