retro telephone

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Chronik Wien
12/03/2021

Betrug in Wien: Weiteres Opfer von falschen Polizisten

Ein 85-Jähriger hat knapp 15.000 Euro in mehreren Umschlägen vor seine Wohnungstür gelegt, die dann von unbekannten Männern mitgenommen wurden.

Am vergangenen Mittwoch wurden drei Fälle von schwerem Betrug in Wien bekannt, bei denen sich die Betrüger als Polizisten vorgestellt und so mindestens 150.000 Euro ergaunert haben.

Die "falschen" Polizisten haben den älteren Pensionisten erzählt, dass ihre Wohnung im Fokus von Einbrechern sei. Die Betrugsopfer haben dann ihr Erspartes oder Wertgegenstände entweder vor die Tür gestellt oder sogar persönlich an "Kollegen" von den Fake-Polizisten übergeben.

Am 29. November wurde eine weitere ältere Person Opfer von Telefonbetrügern. Ein 85-Jähriger aus der Brigittenau wurde mehrmals von unbekannten Personen angerufen, welche sich als Polizisten oder Staatsanwälte ausgaben. Auch bei diesem Fall verbreiteten die Betrüger Angst vor Einbrechern "in der Nähe", weshalb der Mann sein Bargeld von der Bank abheben und anschließend vor seine Wohnungstüre ablegen sollte.

14.900 Euro in Umschlägen

Der 85-Jährige war skeptisch, trotzdem gelang es den Betrügern ihre Geschichte glaubhaft zu machen. Der Mann legte Bargeld in Wert von 14.900 Euro in Umschlägen vor seine Wohnungstüre, die dann unbekannte Personen mitgenommen haben.

Als sich die "Beamten" bei dem Opfer nicht mehr gemeldet haben, verständigte er die Polizei.

Warnung von der Polizei

Die Polizei ersucht dringend von den Bürgern, gegen diese Betrugshandlungen vorzugehen und Eltern und vor allem die älteren Generationen vor dieser Masche zu warnen. "Ersuchen Sie ihre Verwandten und Bekannten, immer Sie selbst anzurufen, sollte die Behauptung aufgestellt werden, dass Sie, aus welchem Grund auch immer, in Not seien und dringen Geld benötigen würden", erklärt die Polizei.

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