Chronik Wien
03/26/2014

Behörde sperrt drei Lokale auf der Copa Cagrana

Nach einer anonymen Anzeige schritten die Behörden wegen Gefahr in Verzug ein.

von Elias Natmessnig

Die Copa Cagrana hat noch nicht einmal aufgesperrt, schon gibt es wieder Ärger. Nach einer anonymen Anzeige prüfte das Büro für Sofortmaßnahmen mehrere Lokale auf der Partymeile an der Neuen Donau. Drei Lokale wurden daraufhin am Mittwoch Nachmittag gesperrt. Betroffen sind die Virus-Bar, ein Eisgeschäft, das schon seit mehr als einem Jahr geschlossen ist, sowie das Areal rund um den Leuchtturm. So soll in der Virus-Bar die Dachkonstruktion eingeknickt sein, bei der Eisdiele sind Bretter der Terrassenkonstruktion morsch und drohen bei Belastung zu brechen. "Wir wurden von der Behörde von der Sperre informiert", sagt Martin Jank vom Grundeigentümer Wiener Gewässer Management. Man habe den Generalpächter Norbert Weber bereits von der Sperre informiert.

Pächter empört

Erst wenn die Sicherheitsmängel behoben werden, dürfen Weber beziehungsweise seine Subpächter wieder aufsperren. Weber reagierte empört auf die Sperren: "Die Stadt versucht, wo es nur geht uns Prügel zwischen die Beine zu werfen", sagt er. Die Sperre sei dennoch kein Problem. "Nach dem Hochwasser sind Hunderte Sachen kaputt die eben jetzt repariert werden." Am Aufsperrtermin im Mai werde festgehalten: "Von 19 Lokalen sind 16 verpachtet, drei sind noch frei."

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