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Chronik Wien
05/15/2021

Ausnahmen vom Parkpickerl: Wo man in Liesing weiter gratis parkt

Die Verkehrskommission des Bezirksparlaments hat vom Magistrat einen Ausnahmen-Plan vorgelegt bekommen.

von Stefanie Rachbauer

Bald wird man in allen Bezirken einen Parkschein oder ein Parkpickerl brauchen. Wie StadtrĂ€tin Ulli Sima (SPÖ) vor Kurzem ankĂŒndigte, wird die Stadt zur flĂ€chendeckenden Kurzparkzone.

Wobei flĂ€chendeckend nicht ganz flĂ€chendeckend sein wird: DĂŒnn besiedelte Gebiete oder Gewerbe- oder Industrieviertel können (wie auch jetzt schon) von der Parkraumbewirtschaftung ausgenommen werden, versprach Sima.

Welche Bereiche das sein werden, verriet sie nicht. Die Verkehrskommission des Liesinger Bezirksparlaments hat nun von der zustĂ€ndigen MA 46 einen Ausnahmen-Plan erhalten: Das Papier, das dem KURIER vorliegt, zeigt, wo man wohl kĂŒnftig weiter gratis parken kann.

Folgende Gebiete sind darin als Ausnahme-Zonen definiert: Der Maurer und der Dorotheer Wald, der Eichkogel, der Zugberg, das Industriegebiet Liesing um die Perfektastraße, das Erholungsgebiet Kellerberg, der Draschepark und Neu Steinhof an A2 und A23, das Industriegebiet Inzersdorf, das Areal westlich der Laxenburger Straße und die Bereiche um GroßgrĂŒnmark und Mistplatz.

Kritik von GrĂŒnen

Die GrĂŒnen kritisieren diese Ausnahmen: „SPÖ und Neos drohen hinter der Mindestanforderung zurĂŒckzufallen, indem es keine flĂ€chendeckende Lösung geben wird“, sagen die MobilitĂ€tssprecher Heidi Sequenz und Kilian Stark.

Das Bezirksparlament muss die Ausnahmen noch beschließen.

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