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Nach langem Leerstand: Sanierung von Atelier Augarten gestartet

Das aus den 1950er-Jahren stammende Atelier Augarten stand seit Jahren leer. Nun haben die Arbeiten für die Sanierung und Revitalisierung begonnen. Insgesamt 13 Millionen Euro werden dafür investiert.
Ein moderner gläserner Eingang mit großem Vordach führt zu einem von Efeu bewachsenen Gebäude im Herbst.

Jahrelang liegt das Atelier Augarten in der Leopoldstadt schon brach. Dass dem Areal neues Leben eingehaucht werden soll, ist nun schon seit einem Jahr bekannt. Nur auf die Details musste bis jetzt gewartet werden.

Dafür geht es nun Schlag auf Schlag. Wie die Burghauptmannschaft am Donnerstag in einer Aussendung berichtete, sind die Arbeiten bereits angelaufen. Ende Juni wurde mit der „umfangreichen Generalsanierung“ begonnen, wie darin zu lesen ist.

Neues Zentrum für Kultur

Das aus den 1950er-Jahren stammende Gebäudeensemble im Augarten soll in den kommenden Monaten „technisch, funktional und energetisch erneuert“ werden. Heißt konkret: Auf dem Plan steht die denkmalgerechte Sanierung des historischen Gebäudebestands, die vollständige Erneuerung der technischen Infrastruktur, die Herstellung der Barrierefreiheit sowie die erforderlichen Adaptierungen für die zukünftige kulturelle Nutzung.

Nach Abschluss der Bauarbeiten soll das Atelier Augarten nämlich zu einem öffentlichen „Zentrum für Kunst, Kultur und Wissenschaft“ werden. „Mit der Generalsanierung schaffen wir die Grundlage dafür, das Atelier Augarten dauerhaft als offenen Ort für Kunst, Kultur und gesellschaftlichen Austausch zu etablieren. Gleichzeitig bewahren wir ein Stück baukulturelles Erbe und entwickeln es behutsam für die Anforderungen der Zukunft weiter“, sagt Burghauptmann Reinhold Sahl.

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Das Tor Scherzergasse beim Augarten bleibt nun voraussichtlich bis Ende 2027 versperrt.

Bauarbeiten bis Ende 2027

Genutzt werden soll das Gebäudeensemble künftig als Raum für Ausstellungen, Veranstaltungen, künstlerische Produktionen, wissenschaftlichen Austausch und internationale Kooperationen. Ergänzend dazu soll es im Atelier Augarten dann auch ein gastronomisches Angebot geben, berichtet die Burghauptmannschaft. Nähere Details dazu sind aber noch nicht bekannt.

Dauern sollen die Bauarbeiten bis Ende 2027. Im vergangenen Jahr war noch eine Eröffnung im zweiten Quartal 2027 avisiert worden, der KURIER berichtete. Kosten wird die Generalsanierung nach derzeitiger Planung insgesamt 13 Millionen Euro, berichtet die Burghauptmannschaft.

Augarten weiter offen

Das Areal rund um das Atelier ist bereits seit einiger Zeit abgesperrt. Für die Dauer der Bauarbeiten wurde nun, mit Anfang Juli, auch das Tor Scherzergasse gesperrt. Voraussichtlich erst Ende 2027 – also nach Ende der Bauarbeiten – wird dieser Zugang wieder geöffnet, so die Burghauptmannschaft.

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Nicht alle Eingänge des Augarten können genutzt werden.

Nutzung weiterhin möglich

Die Nutzung des Augartens ist aber nach wie vor möglich. Besucherinnen und Besucher werden lediglich darum gebeten, einen anderen Eingang zu nutzen. Der nächstgelegene liegt in der Nordpolstraße.

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