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Anrainer können Taborstraße in Wien-Leopoldstadt mitgestalten

Bis 31. Juli können Vorschläge zu verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten der Straße eingebracht werden.
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Von Johanna Worel

In der Taborstraße stehen große Veränderungen bevor. In den Jahren 2027 und 2028 sind umfangreiche Schienenumbauarbeiten geplant. Der Bezirk will diese nutzen, um auch das Umfeld neu zu denken und nachhaltig aufzuwerten.

Wie die Taborstraße künftig aussehen soll, können Anrainer und Interessierte noch bis 31. Juli mitbestimmen. Im Rahmen einer Bürgerbefragung werden Erfahrungen, Anliegen und Ideen zu Verkehr, Barrierefreiheit, Begrünung und Aufenthaltsqualität gesammelt.

Die Teilnahme ist sowohl online als auch persönlich im Bezirksamt und im Stadtteilbüro der Gebietsbetreuung möglich. Zudem sind mehrere Aktionen direkt vor Ort geplant, bei denen Bürger mit Vertretern des Bezirks und der Gebietsbetreuung ins Gespräch kommen können.

„Straße mit Bevölkerung weiterentwickeln“

„Hier wird gewohnt, gearbeitet und eingekauft. Unser Ziel ist es, diese wichtige Straße gemeinsam mit der Bevölkerung weiterzuentwickeln und eine sichere, lebenswerte und attraktive Umgebung für alle zu schaffen“, sagt Bezirksvorsteher Alexander Nikolai (SPÖ). Die Taborstraße werde schließlich von Fußgängern, Radfahrern, Öffi-Nutzern und Autofahrern gleichermaßen genutzt.

Zweite Phase 2026

Nach Ende der Befragung werden die gesammelten Vorschläge von Fachleuten ausgewertet und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Die Ergebnisse sollen voraussichtlich im Herbst öffentlich präsentiert werden. Auch in dieser Phase soll es noch einmal die Möglichkeit geben, Feedback einzubringen.

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