** ARCHIV ** Eine Mitarbeiterin der Pathologie am Niedersaechsischen Landesamt fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Oldenburg haelt am 2. Maerz 2006 einen Probenbehaelter, in dem sich fuer einen H5N1-Virus-Test entnommene Teile einer Ente befinden. In einem Gefluegelzuchtbetrieb mit 44.000 Tieren im bayerischen Erlangen-Hoechstadt sind mehrere Faelle von Vogelgrippe entdeckt worden. Bei den betroffenen Tieren handele es sich um junge Enten, die nach bisherigem Kenntnisstand aus einem Betrieb in Niedersachsen stammten und vor etwa vier Wochen in den Betrieb in Wachenroth gelangt waren, teilte das Landratsamt am Freitag, 24. Aug. 2007 mit. (AP Photo/Joerg Sarbach) ** FILE ** An employee of Lower Saxony's State Office for Food Safety and Consumer Protection holds a sample box for a H5N1 test in the pathology in Oldenburg, northern Germany, in this March 2, 2006 file picture. Several cases of bird flu have been detected at a poultry farm in southern Germany, and tests are under way to determine if it is the lethal H5N1 strain, authorities said Saturday Aug. 25, 2007. Routine initial testing of ducklings at the farm near Erlangen, which has some 44,000 birds, showed "several cases of the H5N1 virus," the local government said in a statement. (AP Photo/Joerg Sarbach)

© Deleted - 392994

Deutschland
02/15/2013

Vogelgrippe in Entenmastbetrieb

Im Rahmen von Eigenkontrollen entdeckte ein Betrieb in Brandenburg das H5N1-Virus.

Dem deutschen Lebensmittelmarkt droht neben dem Pferdefleischskandal ein weiteres Problem. In einem Entenmastbetrieb in Brandenburg in Deutschland ist eine Vogelgrippe-Infektion entdeckt und nachgewiesen worden. Wie das märkische Umweltministerium am Freitag mitteilte, fielen Antikörper gegen das Virus H5N1 im Rahmen von Eigenkontrollen des Betriebes auf und wurden sofort gemeldet. Der Bestand habe ansonsten aber keine klinischen Auffälligkeiten gezeigt. Nach Informationen der Märkischen Oderzeitung soll sich der Geflügelmastbetrieb in der Nähe von Seelow (Märkisch-Oderland) befinden. Das zuständige Veterinäramt sperrte den Entenbestand.

"Es sind alle notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung und Bekämpfung eingeleitet worden", sagte Umweltministerin Anita Tack (Linke). Proben seien zum Gegencheck ins Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf die Ostseeinsel Riems geschickt worden. Ergebnisse sollen in Kürze vorliegen. In jedem Fall sei eine Tötung des Entenbestandes notwendig, um eine Übertragung auf andere Bestände und Wildtiere zu verhindern, teilte das Umweltministerium mit.

Krisenzentrum eingerichtet

Unterdessen hat das Land ein Krisenzentrum eingerichtet, das die Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung in Brandenburg koordinieren soll. Außerdem wurden bereits alle Landkreise, Bundesländer sowie der Bund über den H5N1-Fall informiert.

Wasservögel erkranken dem FLI zufolge in der Regel seltener und nicht so schwer an dem Virus. Sie könnten aber als Viren-Reservoir dienen, das Virus ausscheiden und andere Vögel anstecken.