Chronik Welt
08/06/2020

McDonald's: Kind erstickt beinahe an Gesichtsmaske, die in Nuggets verkocht war

"Meine kleine Tochter fing auf einmal an zu würgen und ich habe meine Finger in ihren Hals gesteckt, um etwas herauszuholen."

von Katharina Alfon

Die vierfache Mutter Laura Arber kaufte am Dienstag von einem McDonald's in Hampshire, England, eine Portion 20er Chicken McNuggets für ihre 6-jährigen Tochter, Maddie, wie BBC am 5. August berichtet.

Gerade als das Mädchen begann, die Chicken McNuggets zu essen, passierte der Vorfall. "Meine kleine Tochter fing auf einmal an zu würgen und ich habe meine Finger in ihren Hals gesteckt, um herauszuholen, was sie verschluckt hatte. Mit dem Erbrochenen war etwas Blaues herausgekommen. Ich habe mich gefragt, was das sein kann. Ich dachte eigentlich nicht an die Chicken McNuggets, aber habe dann in die Box geschaut und man konnte die blauen Teile aus anderen Nuggets rausquellen sehen. Man erkennt sofort, dass es sich dabei um eine Gesichtsmaske handelt", erzählte Laura Arber der BBC.

In einem Video, gepostet von BBC, erkennt man unverwechselbar, dass es tatsächlich eine Maske ist.

In einem warnenden Facebook Posting, vor allem an Eltern gerichtet, meinte Arber weiters: "Was, wenn ich den Raum verlassen hätte und meine Tochter erstickt wäre? Sie hätte sterben können. Bei so etwas handelt es sich um Sekunden."

Sie beschwerte sich daraufhin bei der Fast-Food-Kette und McDonald's hat der Mutter und ihrer Tochter daraufhin eine volle Rückerstattung angeboten und sich entschuldigt. Man wolle dem Fall auch nachgehen und das betroffene Produkt als Einzelfall isolieren.

Arber habe das Unternehmen immer sehr geschätzt. McDonald's stellt finanzielle Mittel für Unterkünfte für Familien mit kranken Kindern zur Verfügung, welche Frau Arber selbst nach der Geburt eines ihrer Kinder genutzt hatte. Nun zeigt sie sich von der Fast-Food-Kette jedoch enttäuscht.  

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