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Neuer Meteotsunami trifft Kroatien: Promenade überschwemmt

Erneut hat ein Meteotsunami Kroatien erreicht – diesmal traf das Wetterphänomen die Uferpromenade von Mali Lošinj auf der Insel Lošinj in der nördlichen Adria.
Gewitter über der Landschaft, zwei helle Blitze leuchten am Horizont, darunter stehen Menschen auf Felsen.

Starkregen, Hagel und Gewitter haben zu Wochenbeginn in Kroatien erneut ein regelrechtes Wetterchaos verursacht. An der Adria und in Teilen Westkroatiens herrschte am Montag Vormittag unbeständiges Wetter. Im nördlichen Adriaraum entwickelte sich ein Sturmtief, das Teile Istriens, der Kvarner-Region, Gorski Kotars sowie einen kleineren Teil des äußersten Nordens Dalmatiens erfasste, wie index.hr berichtet.

Laut der kroatischen Wetterplattform Crometeo fiel der meiste Regen in Teilen von Gorski Kotar. In Pula wurden zehn Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen.

„Panik brach aus“

Bereits vergangene Woche wurde der Norden der Adria in Kroatien (der KURIER berichtete) von einem Meteotsunami – einer durch Luftdruck und Wind bedingten Wettererscheinung – heimgesucht. Dieses Mal traf der Meteotsunami die Uferpromenade von Mali Lošinj.

Etwa fünfzehn Minuten dauerte das Wetterphänomen, begleitet von stürmischen Windböen. Der Meeresspiegel stieg dabei um 30 Zentimeter über den Normalpegel. Die Promenade wurde überschwemmt, Cafés standen plötzlich unter Wasser. „Die Leute rannten weg, Restaurantbesitzer rückten Tische beiseite, Panik brach aus“, erzählte ein Zeuge gegenüber kroatischen Medien.

Für die Regionen Gospić, Knin, Rijeka, Split und Dubrovnik sowie für die Westküste Istriens, die Kvarner- und Kvarnerić-Region, den Velebit-Kanal und Norddalmatien gab das Staatliche Hydrometeorologische Institut (DHMZ) eine gelbe Warnung aus.

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