Plötzlich heftiger Sturm statt Sonne: Touristen auf Akropolis „gefangen“
Ein heftiger Sommersturm überraschte am 24. Juli Touristen auf der Akropolis in Athen. Videos zeigen den dramatischen Wetterumschwung. (Symbolbild)
Am Freitag, dem 24. Juli, wurden etliche Touristen, die sich auf dem Gelände der weltberühmten Akropolis in Athen aufhielten, von einem heftigen Sommersturm überrascht. Videos, die in den sozialen Medien kursieren, zeigen das Ausmaß des plötzlichen Wetterumschwungs.
Wetter schlägt binnen kürzester Zeit um
Kurz zuvor herrschte bei dem bekanntesten Wahrzeichen Athens noch typisches Sommerwetter mit strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen. Doch binnen kürzester Zeit zogen dunkle Gewitterwolken auf.
„Steig nicht auf die Akropolis während eines Sturms“, warnt eine Urlauberin augenzwinkernd auf TikTok. In dem Video ist die junge Frau zunächst beim Aufstieg auf den antiken Burgberg zu sehen. Bereits zu diesem Zeitpunkt winden sich Bäume im zunehmenden Sturm, Sand wird durch die heftigen Böen aufgewirbelt und erste Regentropfen fallen.
Videos von heftigem Unwetter auf Akropolis gehen viral
Doch gegen Ende des kurzen Clips ist ihr nicht mehr zum Lachen zumute: Gemeinsam mit ihrer Reisebegleitung sucht sie Schutz in den historischen Tempelbauten, während sich wenige Meter entfernt ein heftiges Unwetter entlädt. Wassermassen strömen über die Treppenanlagen, sintflutartige Regenfälle setzen ein und die beiden Frauen sind schließlich völlig durchnässt.
Auch andere Besucher haben die dramatischen Momente auf Kamera festgehalten und auf Instagram geteilt. Dort verbreiteten sich die Videos des spektakulären Wetterumschwungs innerhalb weniger Stunden und erreichten Millionen von Aufrufen.
Dutzende Touristen suchen Schutz vor Sommersturm
In den Aufnahmen ist zu sehen, wie sich Besucher wegen des aufgewirbelten Sands verzweifelt die Augen reiben. Gleichzeitig wird die Sicht durch den Sand, die dichten Regenfälle und die dunklen Wolken stark eingeschränkt. Leuchtende Blitze durchziehen die dunklen Wolken, während heftiger Starkregen und stürmische Böen dazu führen, dass zahlreiche Urlauber dicht gedrängt Schutz auf dem Gelände der Akropolis und unter den Vordächern von Gebäuden suchen. Dort müssen sie ausharren, bis das Unwetter schließlich vorüberzieht.
Die Behörden sperrten aufgrund der unübersichtlichen Lage vorübergehend Teile des Weltkulturerbes ab. Verletzte gab es nach dem Sommersturm nicht, auch größere Schäden an der historischen Anlage sind bislang nicht bekannt.
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