Wie Georg Dornauer die SPÖ vor der Innsbruck-Wahl schwächt

Wie Georg Dornauer die SPÖ vor der Innsbruck-Wahl schwächt
Tirols SPÖ-Obmann hat erneut die Linie von Bundesparteichef Babler konterkariert. Der Richtungsstreit belastet den Wahlkampf der Stadtpartei.

Er möchte 2024 Bundeskanzler werden, sie im April Bürgermeisterin von Innsbruck. Sie gilt als Unterstützerin von ihm, er will ihr am Samstag Starthilfe für ihren Wahlkampf geben. Gemeinsam haben SPÖ-Bürgermeisterkandidatin Elli Mayr und Bundesparteichef Andi Babler für Samstag zu einer Pressekonferenz in die Tiroler SPÖ-Zentrale geladen, um ihre „mutigen Lösungsansätze“ zu präsentieren.

Dass Georg Dornauer nicht kommt, habe mit „terminlichen Problemen“ zu tun und nicht mit einem erneuten Richtungsstreit, den der Tiroler SPÖ-Vorsitzende mit seinen jüngsten Aussagen entfacht hat, versichert die Partei auf Nachfrage. Als weißer Elefant im Raum wird Dornauer aber ohnehin dabei sein.

Provokante Idee

Denn auch wenn Mayr über ihre Ansätze für den nun anlaufenden Gemeinderatswahlkampf reden wird wollen, müssen sowohl sie als auch Babler mit Fragen zu Dornauers Ansichten rechnen. Der hatte in einem Interview mit dem Standard auf den Vorschlag von Burgenland-SPÖ-Landeshauptmann Hans Peter Doskozil einer Asylobergrenze noch eins draufgesetzt:

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