Steiermark-Wahl: Krautwaschl zeigte sich nach Stimmabgabe optimistisch

Spitzenkandidatin Sandra Krautwaschl (Grüne): "Hoffe, dass Steiermark grünes Herz Österreichs bleibt".
Eine Frau steigt eine Treppe mit blauem Geländer hinauf und hält einen roten Gegenstand in der Hand.

Die Spitzenkandidatin Sandra Krautwaschl der Sonntag hat am Sonntag bei der steirischen Landtagswahl als erste der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten ihre Stimme abgegeben.

Krautwaschl wählte kurz nach 9 Uhr nach einer frostigen Nacht aber bei sonnigem Wetter in der Volksschule Eisbach-Rein (Gemeinde Gratwein-Straßengel) im Bezirk Graz-Umgebung.

Sie hoffe, "dass die Steiermark das Grüne Herz Österreichs" bleibt, wie sie nach der Stimmabgabe gegenüber der APA sagte.

Krautwaschl tritt zum zweiten Mal als Spitzenkandidatin für die steirischen Grünen an. "Wir haben in der Steiermark mit großer Leidenschaft für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen gekämpft.

Die Grünen wird es in der Steiermark jedenfalls dringend brauchen. "Nun hoffen wir, dass heute nicht nur die Duelle zählen, sondern die ehrliche Lösung", sagte Krautwaschl nach der Abgabe des Stimmzettels.

Zur Stimmabgabe kam sie ohne Begleitung - ihr Mann saß bereits als Wahlbeisitzer im Wahllokal. Nach der Stimmabgabe wollte Krautwaschl sich mit einer Freundin zuhause entspannen.

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Die steirischen Grünen müssen laut den Umfragen im Vergleich zur Landtagswahl 2019 mit Verlusten rechnen. Bei der Nationalratswahl fielen sie von zuletzt 13 auf 7,6 Prozent zurück.

Bei der Landtagswahl 2019 hatten die Grünen mit einem Plus von 5,4 Prozentpunkten rund 12,1 Prozent erreicht. Damit stellen die Grünen sechs von 48 Abgeordneten im steirischen Landtag. Im Wahlkampf setzten sie vor allem auf die Themen Umwelt und Klima, Bodenschutz, öffentlicher Verkehr, Kinderbildung- und -betreuung sowie Pflege und Soziales.

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