Chronik | Österreich
18.03.2018

Winterwetter in Österreich: Frühling lässt noch auf sich warten

In der kommenden Woche wird es nur langsam wieder wärmer.

Das spät im Jahr wieder nach Österreich zurückgekehrte Winterwetter erweist sich als hartnäckiger als sich das so mancher wünscht. Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) wird es trotz des Frühlingsbeginns am Dienstag nur langsam wieder wärmer.

Im Norden und Osten bleibt es am Montag bei wechselnder Bewölkung meist trocken, vereinzelt kann sich sogar kurz die Sonne zeigen. Überall sonst ist die Wolkendecke geschlossen, im Westen und vor allem im Süden schneit es anhaltend, fast überall bis in tiefe Lagen. Nur in Osttirol kann sich phasenweise etwas Regen in den Niederschlag mischen. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus elf und plus ein Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwischen minus drei und plus fünf Grad.

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Nahezu im ganzen Land überwiegt zum Frühlingsbeginn am Dienstag dichte Bewölkung, vor allem entlang der Alpennordseite kann es daraus immer wieder etwas schneien. Große Mengen sind aber nicht zu erwarten. Einzelne sonnige Auflockerungen gibt es vor allem nachmittags vom Innviertel bis ins westliche Weinviertel. Die Höchsttemperaturen bewegen sich zwischen null und plus sechs Grad.

Am Mittwoch gibt es bis in den Nachmittag hinein in allen Landesteilen einen Mix aus etwas Sonnenschein und vielen dichten Wolken. Besonders dicht sind diese im nördlichen Alpenvorland. Hier muss außerdem immer wieder mit Schneefall gerechnet werden. Generell beruhigt sich aber bis zum Abend das Wetter zunehmend. Damit kann sich auch die Sonne langsam durchsetzen. Die Temperaturen orientieren sich an jenen des Vortages.

Mit verbreitetem Sonnenschein beginnt der Donnerstag. Von Westen ziehen jedoch im Tagesverlauf Wolken einer Warmfront auf, die bis zum Abend auch das östliche Flachland, den Alpenostrand sowie auch das Grazer Becken erreichen. Außerdem muss entlang der Alpennordseite zwischen Vorarlberg und dem westlichen Niederösterreich mit einsetzendem Niederschlag gerechnet werden. Die Schneefallgrenze liegt zwischen tiefen Lagen und etwa 500 Metern Seehöhe. Nachmittags gibt es zwei bis acht Grad.

Südlich des Alpenhauptkammes präsentiert sich das Wetter am Freitag meist von seiner sonnigen und trockenen Seite. Überall sonst dominieren jedoch dichte Wolken. Vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich muss bei einer Schneefallgrenze zwischen 600 und 1.000 Metern Seehöhe noch mit lokalem Niederschlag gerechnet werden. Während von Vorarlberg bis Oberösterreich während der Nachmittagsstunden die Chancen auf Sonnenschein steigen, bleibt es weiter im Osten oft noch dicht bewölkt. Die Quecksilbersäule steigt auf drei bis zehn Grad.